Die Zeitwaisen

Die Zeitwaisen

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S p r a c h t e  V e r F l ü g o l d

KommTier! | Auf | | |

hurntrom

in: the daily horror — Szene 93
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

hypersensibilisiertes
beinlein akkordeon.
der hund spielt wie verrückt
von wegen.
welche, die er noch nicht gegangen ist,
sind die variablen seiner unbekannten gleichung.
später wird er einsehen müssen, dass seine gleichung
eine ungleichung ist.
ein bein wellt willig dem eingang entgegen.
wer ist der behütter dieser hausung?
da wächst ein wilder wein.
wildweinwuchs.
wildbienenwachs.
bildwiener. der hund denkt an fleischwaren des täglichen bedarfs.

orchideenleiblein.
rechts und links kohlrabenschwarz. kohle.
da solltest du gesellschafter sein und bist doch landschafter.
verbene, werben ohne ende.
buntes pflanzgetier, eiserner fingerhut, wachsen auf allen
ebenen, ach du schönste g-artenvielfalt!
der hund singt wie verrückt I'm going underground
dem untergang entgegen.
doch noch gibt es durchaus passable durchlässigkeiten und nur
wenig ist unpassierbar wie geschehbar.
ideenstäbe wachsen.

hyperbilirubiniertes
weinlein robineum.
kein wein bellt.
wilde haarverwirbler wachsen in die tiefe, ins unterholz.
ein mann stürzt ab in ein lupinarium voller stille. ruhe,
große känguruhe.
schmetterlingsblüter laden den schläfrigen hund zum essen ein.
erwachend nimmt er bei dieser aktion reißaus.
er meidet jegliche gesellschaft. unhöfliche verneinungen waren
schon manchmal seine freundlichste antwort.
ohne bedeutung völlig bedeutungslos.

hundsrosengewächs.
wildes heckengewölk.
eine frau ist auf reisen.
an den schuhen trägt sie rosen und ihr gefasstes gesicht
zur schau der spiegellogik alter meister.
der hund spielt wie entrückt
auf wegen.
weg ungleich weg. maßlieb und libellenleibchen.
er springt den fögeln hinterher und weiß,
noch ist kein ende in sicht.

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donner-stag

in: the daily horror — Szene 43
Alles und Nichts …
Komödie

bin heut freier hueter.
kein sturmgeheul. kein regen, keine sonne,
einfach NICHTS ! und das soll man nun ertragen?
nein, soll man nicht man will
ein wenig die monas durch den garten tragen,
sie hin und her legen, verblättern, sie nach ihrem befinden
befragen, ob es ihnen fein und angenehm ist ... ob es noch
was zu ihren wünschen gibt das man ihnen zu füßen werfen
könne, das sich selbst ganz sicherlich ... und dann ein wenig die backofentüre öffnen, mit den hufen scharren und hänsel und gretel spielen. kasch kasch kasch. kasch-perle, bist du schon da? kaschper am brotstuhl, mit dem flintengewehre, schießt in die menge, managerie. drei vierecke zerplatzen,
fünf rosen verrauchen und machen ein beleidigtes gesicht.
an einem kopf pickern unendlich spatzen.
:(
äh, wie fürchterlich.

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