Die Zeitwaisen

Die Zeitwaisen

Textlich Bildlich Klanglich Denklich

allerleirauch im sitzen vom aus denkender gehschichten

a m  r u n d e n  f i s c h

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kuck- oder gesichtssichtung in verklumpungen und schlackeluft

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 10
Alles und Nichts …

nach sichtung aller verschlotterungen
in nachtschicht und schichtung
werden eng bestirnte halbgar- und
andere töne gut in flutdichten taschen verstaut,
bestaubt gebeugt und fest vertäut, unbestäubt.
alle anderen, gut gefüllten, gehen in luftreisen
ein und steigen auf. luftgallonen.

zu denen da droben.
die uns unsichtbar funken:
die luft riecht nach schlacke von euch da unten.

dann ein kuckucksrufen an morgendlicher wand.
kuckucksschreien. klebt kuckucksspucke am bienenbein?
brutlos lustlos flutlos lausch jch in mich hinein und sage laut:
„jch liebe ihn, un-platonisch.“
und: an-pluto-nisch sind wir verwandt.

zwischen den blättern, zwischen zetteln und scheinen,
komm jch ins wirrwarr von flunkernden, meinen
sporadischen erinnerungen, flunkerungen, hin-be-rungen:

DER MUNDTOD DER BEUTE IM SPRACHFORMALIN.

doch bevor jch mich entschließe, dem allen zu entfliehen,
will jch noch schreiben, mich selbst zuzuschreinen;
bahnen fahren an den wänden entlang, mein hände sind bang;
ohne schuh geh jch auf reisen.

und über mir die jetter
beugen unverdrossen verben
an eros.erben
vorbei.

o, jch bin so verdrosselt.
ooo bee, libei.

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