Die Zeitwaisen

Die Zeitwaisen

Textlich Bildlich Klanglich Denklich

die subtilität der

l e e r s t e l l e n

Altar - L’ensemble naturel

Thnik abuot it!

in: Die Dinge die da sind — B2G Revolution Live

Xabu Iborian | Altar - L’ensemble naturel | Thnik abuot it! KommTier! | Auf | | |

Der Abfalleimer

in: Die Dinge die da sind — B2G Revolution Live

Eines der letzten Rätsel in dieser Stadt.
Jener Abfalleimer, immer derselbe, am Rande des Weges südlich entlang des Landwehrkanals, gegenüber der Lohmühlenstraße.
Seit drei Jahren begegne ich ihm wöchentlich in dem hier abgebildeten Zustand, variierend arrangiert, natürlich.
Einer von vielen auf diesem Weg, jedoch kein anderer derart belebt.
Seit drei Jahren schwelt die Absicht, diese wundervoll existentielle Szenerie zu fotografieren, diesen mystischen Ort abzubilden, für die Nachwelt zu archivieren.
Endlich ist es vollbracht, im feuchten Wind eines aufziehenden Sturmes.
Und selbst während ich noch fotografiere, ändert sich die Lage der ihn umgebenden Objekte wie von selbst, so als führten sie ein ganz eigenes Leben.
Eines der letzten Rätsel dieser Stadt.



Xabu Iborian
Ape Won – Alles ist Fremd
An zwei Monitoren vorbei blicke ich auf das alte Kastenfenster und seine zwei Glasscheiben. In der unsichtbaren Sommersonne angenehm leuchtend grüne, stumme Blätter, lassen meinen Blick verharren bis ihr Abbild beginnt zu solarisieren. Eine erfrischende Ahnung von klarem, blauem Himmel. Stille. Windstille. Nordseite. In der Wohnung gegenüber läuft, wie so oft, ein Zeichentrickfilm. Die Zeitanzeige, links unten auf dem rechten Monitor, 11:21. Ich bin ein Kind der Sonne. Sonnenschein macht mich glücklich, wah …

Ape Won

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lück

in: the daily horror — Szene 75
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

ich fiel;
von einem schlaf in den anderen
und hab die reihenfolge der
farbigkeiten dabei -------> vergessen.
erinnere aber: auszieh----augen,
aug-ureng-leich, die mich an-starr-en
zu jedem schlagrund mit ihren schrei-enden
aus-drücken ... farbausdrücke,
die ich am liebsten wegsperren würde.
nicht eindeutig be......stimmbar und
aus jeder ecke des z/immer/s
drängt ein anderes ge-räusch;
geh-eul auch, nacht-weiß, g-lückl------ich.
des weiteren: ver/w/irrung einer pf-lanze
(statt der füße nur zwei-klobige steine),
die den sinn des w/einen/s nicht versteht,
ihre scham in grün-verhüllt während
über dem boden sich ein wölkchen vorüber-
bewegt. kuckucksspucke am bein und
erregungshaltung, innehalten und beschieden sein.
alles hirschgespinste, brückenstege, über-leger ...
wo ich doch eine mega-mogalie umsetzte und die
felder reine begren/z/ungen haben und zungen
am überlebensbein, mit bernsteinaugen ...
zum glückl---ich sein ...
grün
grün
ÜÜÜ.

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ohne titel

in: Innenwelt

auferlegte
berührungsangst
durchdringt die
vorherbestimmte zwanghaftigkeit.
in der starre vervielfältigt sich
die erworbene unfähigkeit.

entarteter alptraum
am ende der nacht
im letzten raum
trauer und zweifel
entfalten sich
bleierne schwere gibt dem tag sein gewicht

völlige hingabe
mit vertrauen gepaart
hat sich verglaubt
und dem herzrot
auf der glückstrasse
wurde die bestimmung
zur last

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