Die Zeitwaisen

Die Zeitwaisen

Textlich Bildlich Klanglich Denklich

Rhetorisches Defigurieren am Fuße der TangEnten

T r u g D o l d e n

KommTier! | Auf | |

szene 11 - haut und heute

in: frosch sucht farad

der tag krümmt sich seinem ende entgegen.
auch der frosch hat sich eingestellt.
pünktlich.
er half der frau dabei, ihre dicke haut
zu markte zu tragen. der handel mit
dicken häuten war schon immer ein
ganz normales geschäft und der frosch
versprach sich davon eine schöne warme
kuscheldecke und ein nobles einstecktuch.
auf die kuhhaut, die er in einer lade versteckt
hält, geht er lang nicht mehr drauf.

KommTier! | Auf | | |

kakao schwimmer

stürmeerwischt in gepflügtenen eiligenheiten reigen wir uns von gegeneinanderer im zaum gehaltener hineingaben verschronnen vor dem kuntergrund trapetzerie wandelnder diesbezüge überfallenem jenseits vertrunken im partrickelndem seinschein splitterbuntem graureifs dich erspürend in pulserierenden gravuren deiner wunderwärmend lebendigen hand in hand über hand unter hand fest ineinander gleistend im ström regelent brassender witterwinderungen verschlungernder pfaden deiner stimme flauschig schwerenden samtfühlerungen gehörig - oh der umklang deiner stimme dieser stimme die mich sänftig herb fesselnd auflöst auflösend fesselt von moment zu moment von augenblick zu augenblick - der im widerstand meiner entschlossenen lippenhäute erregende andruck deiner prickelnde feuchte in meinen gemächtlich zöglichterloh nachgiebenden mund pressenden zunge nassrauhen lustfleisches kitzeln - dann die zeit die zeit die zeit die zeit in stillen gravuren deiner wundersam kühlenden hand verschollene gedanken an die geringerung der umhangenden zerrinnerung verrauntet im schlachentrief der gegebenenden unvergeblichtenen versinndet in dinglichtungen unendlichter ringschlüsse lichter dunklingenden - nein kein letztes mal der wärmende duft deiner weichenden nacken härchen

Suche