Die Zeitwaisen

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Ich Bin Da (Bin Verkehr)

j0! Ich Bin Jetzt hier
und Gleich Bin Ich da
Dada Daten Verkehr
Ver Kehr
Ver Kehr
Ver Kehr

j0! Ich Bin Jetzt hier
und Gleich Bin Ich da
Dada Daten Verkehr
Ver Kehr
Ver Kehr
Ver Kehr

j0! Ich Bin jetzt hier
und Gleich bin Ich da
Dada Daten Verkehr
Ver Kehr
Ver Kehr
Ver Kehr

j0! Ich Bin Jetzt hier
und Gleich Bin Ich da
Dada Daten Verkehr
Ver Kehr
Ver Kehr
Ver Kehr

j0! Ich Bin Jetzt hier
und Gleich Bin Ich da
Dada Daten Verkehr
Ver Kehr
Ver Kehr
Ver Kehr

Buy myner Ehr

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kakao schwimmer

stürmeerwischt in gepflügtenen eiligenheiten reigen wir uns von gegeneinanderer im zaum gehaltener hineingaben verschronnen vor dem kuntergrund trapetzerie wandelnder diesbezüge überfallenem jenseits vertrunken im partrickelndem seinschein splitterbuntem graureifs dich erspürend in pulserierenden gravuren deiner wunderwärmend lebendigen hand in hand über hand unter hand fest ineinander gleistend im ström regelent brassender witterwinderungen verschlungernder pfaden deiner stimme flauschig schwerenden samtfühlerungen gehörig - oh der umklang deiner stimme dieser stimme die mich sänftig herb fesselnd auflöst auflösend fesselt von moment zu moment von augenblick zu augenblick - der im widerstand meiner entschlossenen lippenhäute erregende andruck deiner prickelnde feuchte in meinen gemächtlich zöglichterloh nachgiebenden mund pressenden zunge nassrauhen lustfleisches kitzeln - dann die zeit die zeit die zeit die zeit in stillen gravuren deiner wundersam kühlenden hand verschollene gedanken an die geringerung der umhangenden zerrinnerung verrauntet im schlachentrief der gegebenenden unvergeblichtenen versinndet in dinglichtungen unendlichter ringschlüsse lichter dunklingenden - nein kein letztes mal der wärmende duft deiner weichenden nacken härchen

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Frosch seiner Selbst

„Ist da ein prinzipieller Unterschied zwischen dem Frosch als Signifikat, seinem Signifikanten und dem tatsächlich wahrgenommenem Frosch?
Ist nicht auch der Frosch nur ein Signifikant seines eigentlichen Selbst?
Und ist dies dann nicht auch für alles andere Sein ebenso zu deuten?
Und wo bleiben wir letztendlich?
Und für wie lange?
Und aus welchem

Xabu Iborian
Gründeln
Denn Grund ist für alle da!

Mehr als genug.

Grundfähigkeitsversicherung
Grundnahrungsmittel
Grundnährstoffe
Grundkenntnisse
Grundherrschaft
Grundversorgung
Grundförderung
Grundcharakter
Grundsicherung
Grundeinkommen
Grundvermögen
Grundsubstanz
Grundrauschen
Grundfunktion …

Grund?

Gottes Willkür?

Des Raumes Chiffren im Sturm der Zeit?


Unser Garten ist groß, und wir harrten.“


Hekthor Blaaser, „Vorausschauende Fragen stellen, ohne Rücksicht auf die Antworten.“, fro. 2213

Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Herrn Schroedinger
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Gründeln

aber gründlich!

Denn Grund ist für alle da!

Mehr als genug.

Grundfähigkeitsversicherung
Grundnahrungsmittel
Grundnährstoffe
Grundkenntnisse
Grundherrschaft
Grundversorgung
Grundförderung
Grundcharakter
Grundsicherung
Grundeinkommen
Grundvermögen
Grundsubstanz
Grundrauschen
Grundfunktion
Grundkapital
Grundhaltung
Grundumsatz
Grundsolide
Grundgesetz
Grundsteuer
Grundschule
Grundschuld
Grundlegend
Grundfarben
Grundrechte
Grundierung
Grundwasser
Grundwissen
Grundwerte
Grundmenge
Grundrente
Grundmiete
Grundlohn
Grundbuch
Grundriss
Grundlage
Grundsatz
Grundzüge
Grundton
Grundeis
Grundlos
Grundig

Grund

Grunz ganz ohne Grund

42 Gründe und mehr und dann nichts mehr
.



[t]Grundrauschen[/t]

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Fundamente der Gerächtigkeit

„Und so wie gerufen, da kamen sie, zusammen, die geistig inkontinenten Söldner fundamentaler Gerächtigkeit und ihre Schar unseliger Mitläufer und Gönner, nach langem Warten und zur Rechten Zeit, endlich wieder ein Feind, der sie alle vereint, ein ganz eigener Feind, ein Feind, welcher sinnlos Leben nun umfassend mit Sterben belohnte, ein Feind, der den Weg frei räumte, frei räumte für die, ihre Hände im Öl der Unschuld Badenden fundamentaler Gerächtigkeit.“


Paula Harkuun Salem-Ram, „Die Letzten werden nie die Ersten sein“, isi. 2053

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Schach Matt

Geordnet im lichten Chaos
Durchs Treibhaus jagend
Den Gang des Lachens
Rückwärts laufend
In den Tag hinein
Im Endspurt
Entgegen dem Vergessen
Winkt fliehend
Lustvoll
Aus unweiter Ferne
Der Schnäppchen Tod
Dem Füllhorn Leben
Die fröhliche Grimasse
Strahlenden Seins
Verdrehender Tüten Schein
Durch das Dunkel Hell
Verschlossener Türen Zufall
Lockend dem Gewinner
Alles
und
Nichts
Gewährend
Was nicht schon gewesen
Jetzt und immerdar
In der Zeit Verlust
Die Wunden
Nur geleckt
Nie geheilt
Ertragen sich
Verbleibende
Stunden rund um die Uhr
Stehend im Galopp
Das blumige Ende
Ziellos erreicht
Auf Händen getragen
Zu Staub gebettet
In Liebe
Der Nächste bitte
Springer, Läufer, Turm
Schach und Matt
.

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Recalled

We are living by memories.
Memory sustains our existence.
We are naught but memories.

Just as we become aware
of some particular event
it is already begone.

Vanished but in volatile memory.

There is neither future, nor past.
Not even a presence.
There is just our memory.

When it fades, life expires.
When life expires, memories die.
When we die, consciousness ceases to exist.

Ultimately.

Nothing to recollect anymore.
No body that could recollect any more.

Death is the utter and irrevocable annihilation of all our memories.
Death is the capper of awareness.

In death we are reconciled.
In death we are recalled.

Connected.

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Wasser

„Ist da wirklich ein elementarer Unterschied zwischen dem Toten und dem Lebendigen?
Dem Stein und der Zelle?

Sediment resultiert aus physikalischen und chemischen Prozessen; so auch Aminosäuren.
Die Weg zur Zelle und die Organisation zum Zellverband sind zwingend, genauso wie der Weg zum Stein, zum Gebirge, und ebenso wieder zurück.
Innerhalb geeigneter äußerer Umstände, die sich hier und dort in gleicher Weise zwingend ergeben, erfolgen diese Prozesse überall im Universum.

Welche Ursache diese äußeren Umstände, die zugrundeliegenden physikalischen und chemischen Prozesse haben, weshalb diese so erscheinen wie sie erscheinen, ist ein ganz andere Frage.



Alan Stein, „Auf dem Weg zu den Göttern“, flu. 2221

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Realität Kunst

„Kunst wird bestimmt durch den Menschen, durch das Individuum.
Durch das Individuum, und seine Wechselwirkung mit sich und allem anderen.
Kunst ist die durch einen Menschen individuell wiedergegebene Realität der durch diesen Menschen individuell wahrgenommenen Wirklichkeit.

Kunst ist nicht objektivierbar.
Wäre sie objektivierbar, gäbe es keine Kunst.
Es gäbe nur diese eine Wirklichkeit.

Diese eine Wirklichkeit, so wie sie für jene Lebewesen erscheint, die sich ihrer selbst, ihrer Existenz, nicht bewusst sind.
Doch dem Menschen, und nur diesem, ist die Wirklichkeit in einer unendlichen Anzahl Realitäten denkbar, ist Kunst denkbar.“


Esrox Kazen, „Die Realität in der Kunst Wirklichkeit", sch. 2053

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Fragen über Fragen

„Der Mensch unterscheidet sich letztendlich nicht fundamental von allen anderen Lebewesen.
Er entnimmt seiner Umwelt Stoffe und modifiziert diese in einer Art und Weise, die ihm für seine Existenz notwendig erscheinen.
Sei es Nahrungsaufnahme, Überleben, Nestbau, Sex, Kultur oder Kunst.
Der entscheidende Unterschied zu den anderen Lebewesen besteht in seiner Fähigkeit, all das was er tut, oder nicht tut, in Frage zu stellen.“


Karl Soroni, „Die Erkenntnisstörung“, sch. 2053

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