Die Zeitwaisen

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kakao schwimmer

stürmeerwischt in gepflügtenen eiligenheiten reigen wir uns von gegeneinanderer im zaum gehaltener hineingaben verschronnen vor dem kuntergrund trapetzerie wandelnder diesbezüge überfallenem jenseits vertrunken im partrickelndem seinschein splitterbuntem graureifs dich erspürend in pulserierenden gravuren deiner wunderwärmend lebendigen hand in hand über hand unter hand fest ineinander gleistend im ström regelent brassender witterwinderungen verschlungernder pfaden deiner stimme flauschig schwerenden samtfühlerungen gehörig - oh der umklang deiner stimme dieser stimme die mich sänftig herb fesselnd auflöst auflösend fesselt von moment zu moment von augenblick zu augenblick - der im widerstand meiner entschlossenen lippenhäute erregende andruck deiner prickelnde feuchte in meinen gemächtlich zöglichterloh nachgiebenden mund pressenden zunge nassrauhen lustfleisches kitzeln - dann die zeit die zeit die zeit die zeit in stillen gravuren deiner wundersam kühlenden hand verschollene gedanken an die geringerung der umhangenden zerrinnerung verrauntet im schlachentrief der gegebenenden unvergeblichtenen versinndet in dinglichtungen unendlichter ringschlüsse lichter dunklingenden - nein kein letztes mal der wärmende duft deiner weichenden nacken härchen

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Zwei mögliche Sichten auf diese Welt

Herbst.
Später Nachmittag.
Warten an der Fußgängerampel.
Eine Familie.
Zwei Kinder.
Junge und Mädchen.
Das Mädchen hopst heran,
klatscht seine Hand auf den gelben Taster mit den drei schwarzen Punkten.
Der Junge: „Das ist für Blinde, oder?“
Ein Moment vergeht. Wagen halten.
Das Mädchen, hüpfend: „Na, dann spieln wa jetz blinde Kuuuh?!“
Die Ampel schaltet Grün, das Mädchen hopst voraus, über die Straße, auf die andere Seite.

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Ape Won – Alles ist Fremd – 4

Schweißtropfen auf seiner Stirn glitzern im streifenden Licht der Sonne, das aus dem Schlafraum durch einen Türspalt scheint.

„Ja was? Nun sind Sie ja doch herein gekommen.“

„Ich war ungeduldig und erinnerte mich. Für einen Moment hatte ich vergessen. Ich kam von draußen zu Ihnen, aus der Sonne. Draußen ist Krieg.“

„Und ich hatte gehofft, das hätten wir geklärt. Deshalb wollten wir doch wieder raus, damit Sie sehen: da ist kein Krieg.“

„Sie glauben mir nicht.“

„Das hat wenig mit Glauben zu tun.“

„Da haben Sie Recht. Genau aus diesem Grund sollten wir nicht hinaus gehen. Das wäre heute das dritte Mal.“

„Das dritte Mal. Sie haben vor mir schon bei drei anderen geklopft? Oder waren Sie heute drei mal draußen ... trotz Krieg.“

„Das ist schwer zu sagen. Drei, vielleicht waren es auch vier oder sechs.“

„Sie machen eine kleine Rundtour, hm? Haben sie denen auch erzählt, draußen sei Krieg?“

„Das war mein Anliegen, doch ich kam zu spät.“

„Querschläger, nehme ich an.“

„Das wäre eine Möglichkeit.“

„Mein guter Mann, Sie haben ein Problem.“

„Das ist nicht meine Entscheidung. Wir haben beide ein Problem. Draußen ist Krieg.“

Ich greife das Revolution aus meiner Hosentasche, streichele es wach und hohle die aktuellen Nachrichten nach vorne.

„Schauen Sie, wäre draußen Krieg, warum wird das hier nirgendwo erwähnt? Wäre eine unschlagbare Schlagzeile!“

„Sie vertrauen den Bildern dieser Maschine, mir aber vertrauen Sie nicht? Erscheint Ihnen dies nicht bizarr?“

„Erfahrung. Sie kenne ich nicht. Aber wir können ebenso gut aus dem Fenster gucken, oder besser noch, ganz direkt und wie verabredet, hinaus gehen, zum Cafe am Ende der Straße schlendern. Ich lade Sie ein. Was halten Sie davon?“

„Sie denken, diesen Datenschwarm einschätzen zu können? Aus Erfahrung? Wie lange leben Sie schon? – Sie sollten besser nicht zum Fenster hinaus sehen.“

„Die Querschläger.“

„Unter Anderem.“

„War klar. Da fällt mir ein, das muss der Bezug sein von dem Sie sprachen. Ich schaute aus dem Fenster, kurz bevor ich ihr Klopfen wahrnahm.“

„Erstaunlich, dass Sie sich das gemerkt haben.“

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Ape Won – Alles ist Fremd – 3

„Aber Sie haben an meine Tür geklopft, und nicht ich an Ihre.“

„Vertrauen Sie jedem, der an Ihre Tür klopft?“

„Warum haben Sie nicht geklingelt?“

„Das hätten Sie überhört.“

„Sie waren sehr ausdauernd. Woher wissen Sie, – was rede ich eigentlich mit Ihnen? Was wollen Sie mir verkaufen? Staubsauger, Jesus, Schnaps? Ist das überhaupt noch üblich? Tür zu Tür?“

„Alles was Ihnen bisher geschah, konnten Sie auf vorausgegangene Ereignisse zurückführen, egal wie weit zeitlich oder räumlich entfernt. Ihr Leben hatte in jedem Moment einen, wenn auch noch so kleinen, Bezug zu ihrem bisherigem Leben, habe ich recht?“

„Machen Sie jetzt den Verschwörer, hm? Das Geschäft mit dem Krieg vor der Haustür als Bonus? Was für eine Frage. Keine Ahnung, könnte wohl so sein, noch nicht wirklich drüber nachgedacht. Ich führe kein Buch über mein Leben. Entweder Sie kommen jetzt rein, oder ich komme zu Ihnen hinaus und wir gehen etwas spazieren. Tolle Sonne heute wieder. Wird Ihnen gut tun; mir sowieso.“

„Das ließe sich vielleicht arrangieren.“

„O.k., warten Sie einen Moment.“

Ich klappe die Tür zu und ziehe den Riegel knarzend, scharrend, klackend in die Falle.

Das Klopfen beginnt erneut. Ich gehe zwei Schritte zurück, drücke den Riegel wieder heraus, ein Knall auf Metall, drücke die Klinke, ziehe die Tür auf.

„Kennen Sie mich?“

„Nun warten Sie doch mal kurz, bin gleich wieder zurück, hole nur Schlüssel, Portemonnaie und Teledings.“

„Sagen Sie, kennen Sie mich?“

„Nein, woher sollte ich Sie kennen?“

„Und, Sie finden das nicht verwunderlich, dass ich an Ihre Tür klopfe?“

„Doch schon, Klingeln erscheint mir jedenfalls weniger verwunderlich, aber darüber können wir auch spazierend unter blauem Himmel plaudern.“

„Ja, Sie haben vermutlich recht. Erhoffen Sie sich Nichts. Das Reden wird überschätzt. Am Anfang war das Ding, nicht das Wort. Und das Ding zeugte, was das Zeug hielt. Ich warte. Bitte beeilen Sie sich.“

Wir starren uns an.

„Ein Clown zu viel heut Morgen?“

Abermals klappe ich die Wohnungstür zu, erspare dem Riegel die Falle. Schlüssel, Portemonnaie und Revolution liegen auf dem Küchenwagen. Auf dem Weg zurück verteile ich die Dinge des Lebens in meine Hosentaschen, hebe den Kopf, und da steht er vor mir. Der Mann. Im Flur. Kleine

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Über dies

in: Die Dinge die da sind — B2G Revolution Live

Die 10 Hinweise Die 10 Hinweise

Hightech Lomografie.
So oder so ähnlich.

Das Aufnahmegerät ist ein Smartphone, das Revolution.
Dessen Spezifikation kann den Angaben des Herstellers, der kleinen, spanischen Firma Geeksphone entnommen werden.
Ich betreibe das Gerät mit Boot2Gecko. Boot2Gecko, das ist Firefox OS ohne Schutzmarke.

Der veröffentlichten Fotografie gehen Tests, Varianten, Annäherungen voraus. Da der Upload teilweise direkt vom Revolution und unmittelbar nach der Aufnahme erfolgt, live halt, ist eine Bearbeitung nicht mehr möglich. Unabhängig davon, ist sie von vornherein nicht gewollt, zumal auf Grund des Bildformates JPEG technisch selten sinnvoll.
Anders als bei der Fotografie im RAW Format, das nur einen relativen Farb- und Kontrastumfang wiedergibt, also erst noch zum Bild entwickelt werden muss, repräsentiert das JPEG bereits ein fertiges Bild mit absoluten Farb- und Kontrastwerten - noch dazu nicht verlustfrei komprimiert.
Die Aufnahme wird in diesem Fall von der in die Kamera integrierten Soft- und Hardware Parameter zum Bild entwickelt und nicht durch den Fotografen, so wie bei der RAW Fotografie oder der analogen, Negativ basierten Fotografie.
Die Entscheidung, ob ich mit dieser Entwicklung leben kann oder nicht, ob sich die unbearbeitete, bzw. von der Kamera entwickelte Aufnahme mir so perfekt wie möglich darstellt, führt im verneinenden Fall nicht zum Versuch einer nachträglichen Verschlimmbesserung des JPEG, sondern zum Verwerfen der Aufnahme.

Wie auch bei meiner Abstrakten Fotografie wird die Fotografie allein bestimmt durch den Umgang mit der Kamera und der vorhandenen, vorgefundenen Szenerie.
Das Vorhaben ist Fotografie, nicht nachträgliche Erarbeitung eines Bildes auf Basis einer Fotografie.

Bedeuten mir Motiv und Komposition genügend, so das Verwerfen auf Grund durch das Gerät bedingtem technischen Mangel oder minimalem Mangel im Ausschnitt der Aufnahme, bedauerlich wäre, versuche ich diesen Mangel zu beheben.
Dies betrifft einmal die schlechte Performance des Revolution, in Situationen mit ungenügend Licht; das Resultat ein nicht beabsichtigtes Farbrauschen. Beheben bedeutet Reduzierung des Farbrauschens. Ist das Ergebnis nicht akzeptabel, wird die Aufnahme dennoch verworfen.
Der andere Mangel betrifft diejenige spezielle Situation, die eine optimale Positionierung der Telefonkamera nicht ermöglicht, und die dadurch bedingte Schwächung der Komposition durch minimal in die Aufnahme ragende undifferenzierte Randelemente.
Diese Elemente werden retuschiert, abgewedelt oder nachbelichtet.
Führt dies zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis, wird die Aufnahme verworfen, oder der Mangel hingenommen.
Keine weitere Bearbeitung.

Thema ist einerseits das Fotografieren selbst. Das Fotografieren mit dieser Kamera.
Die Konstruktion und die beschränkten Möglichkeiten der Kamera führen zu einer speziellen Handhabung.
Eine geplante mögliche Interpretation, ein im Voraus festgelegtes inhaltliches Thema, über das Aufgenommene hinausgehend, ist nicht vorhanden.
Ich fotografiere nicht, um eine bestimmte vorher gedachte Aussage abzubilden. Die Aufnahme hat jedoch zwangsläufig eine Aussage. Diese kann, muss aber nicht gefunden und in Worte gefasst werden.
Ebenso das Motiv, die Situation für die Abbildung; sie zeigt sich, findet sich, oder eben nicht.
Entscheidend ist nicht das, was die Fotografie abbildet, sondern dessen Abbildung.
Das Thema der Aufnahme ist abstrakt, die Abbildung selbst ist realistisch.
Jede Fotografie steht für sich. Sie ist nicht Bestandteil einer Serie inhaltlich gleichartiger Aufnahmen.
Bildtitel und Bildtext sind Zusatz. Sie sind mal mehr, mal weniger eigenständig, erklärend, benennend, interpretierend, ergänzend, Bedeutung erfindend und zuweisend.


Ziel der Aufnahme ist, die Situation im beschränkten Rechteck so zu komponieren, dass der Eindruck der ursprünglichen, mit zwei Augen wahrgenommenen, viel umfassenderen Situation, sich bestmöglich in dieser Fläche vermittelt.
Prinzipiell nicht machbar, deshalb eine Übersetzung in die Geometrie der Fläche.

Eine Übersetzung jedoch derart, dass einerseits etwas Eigenständiges, Neues entsteht, unabhängig von der Situation, die abgebildet wurde, andererseits aber dennoch die Wahrnehmung der ursprünglichen Situation so weit als möglich transportiert.

Während des Ausrichtens der Kamera werden weniger Einzelheiten, sondern maßgeblich das im Rechteck der Vorschau Abgebildete als Ganzes wahrgenommen und abgeschätzt.
Sobald das Bild stimmt, zu stimmen scheint, wird ausgelöst.
Kontrolle und Wiederholung, iterierend bis zum Erfolg, oder wenn nicht machbar, Abbruch.


Was der andere Betrachter in der Aufnahme sehen mag, wird allerdings genauso unterschiedlich von der eigenen Wahrnehmung sein, wie dessen Wahrnehmung der Situation vor Ort.


Eigenart und Reiz bei diesem Gerät:
Die Vorschau weicht im Ausschnitt grob von der Aufnahme ab, und muss deshalb geschätzt werden, wie oben beschrieben.
Alle Parameter der Aufnahme lassen sich, sofern überhaupt, nur durch Ausrichtung der Kamera beeinflussen.
Einstellmöglichkeiten jeglicher Art existieren nicht.

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Der Wechsel – Blickwechsel – Starf + Silvie (Epilog Dialog) – 28

„Die klobigen Schuhe passen aber nicht wirklich zum Anzug. – Ja, das war meine Idee.“

„Und dann? Weiter zum Stamm, Stefan?“

„Wäre ungeschickt, wenn wir dort zusammen erschienen. Du bringst die Beiden alleine, ich bleibe in der Sub, und dann auf zu neuen Ufern. “

„Halt, Stopp, ich hab mich doch noch gar nicht entschieden. Vielleicht fragt ihr mich erst mal. Und woher wisst ihr, ob Suzan …“

„Du hast recht, aber wo willst Du hin? Dein Turm? Die Türme? In wenigen Minuten Geschichte. Du bist gestrandet. Die Sub?“

„Silvana, hast Du mal darüber nachgedacht, ob eine Welt, in der Du direkt und unvermittelt agieren kannst, nicht eine bessere Welt wäre? Eine Welt in der Du Ideen entwickelst, die direkt und leibhaftig durch Deine Umwelt und die in ihr agierenden Menschen inspiriert werden? Durch Deine unmittelbare Erfahrung mit Deiner Umwelt und in Deiner Umwelt, und nicht nur durch deren Schemen und Abbilder. Eine Welt in der Du eigenständig und leibhaftig voranschreitest, anstatt nur im Anschluss gebunden, geleitet und kanalisiert durch jene, welche den Anschluss und somit Dich kontrollieren? Der Stamm ist sicher nicht die beste Lösung für alle Fragen, aber vielleicht ein erster Schritt. Ein erster Schritt in eine lebendigere Welt. Im wahrsten Sinne des Wortes.“

„Ryka, ist jetzt nicht der rechte Zeitpunkt. Wir klären das in der Sub, gemeinsam mit Suzan. Natürlich ist das Deine Entscheidung, Silvie.“

„Mag sein, wenn ich auch kaum eine Alternative sehe. – Was ist mit Deiner aktuellen Anfrage?“

„Können wir nicht nachher …? – Ich denke, die ist ebenfalls Geschichte. Werde aber nochmal versuchen Kontakt aufzunehmen. Ansonsten, in der Sub kurz abgleiten, Gedanken sortieren, und anschließend meinen Schifter auslösen. Auf gen Norden, in die Berge. Das Biogese Projekt von dem ich Dir erzählt hatte.“

„Was ist das jetzt wieder? Boah, meine Ohren, dieses Fiepen … könnt ihr das nicht abstellen …?“

„Nein, das lässt sich nicht abstellen. Erledigt sich aber in ein paar Minuten von selbst. Keine Panik. Einen Moment länger bleibt der Scanner noch stabil. Wenn das Fiepen allerdings zum Rumpeln wird …“

„Stefan, ich habe darüber nachgedacht. Über das Biogese Projekt. Das klang alles sehr vielversprechend. Deshalb habe ich mir erlaubt, uns dort als Team vorzuschlagen. Sie sind sehr interessiert. Nicht verwunderlich. Wärst Du einverstanden? Nach langer Zeit wieder eine enge Bindung?“

„Sieh einer an. Dominant wie eh und je. Auf Dich ist wirklich Verlass. Wir reden, wenn Du zurück bist. Dann weiß ich mehr. Darf ich die Damen jetzt bitten mir zu folgen? Die Vibrationen …“

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Der Wechsel – Blickwechsel – Starf + Silvie (Epilog Dialog) – 26

„Wo kommen die alle her? Das frage ich mich auch. Sofern der Trakt vorher evakuiert wurde, kann ein Neuanschluss unmöglich in so kurzer Zeit wieder Vollbelegung erreichen. Ich nehme an, die Appartements waren gar nicht ungebunden, wurden nur als ungebunden übermittelt. Die Angeschlossenen waren noch mittendrin, konnten ihre Bindung nicht lösen. Erst zum Zeitpunkt des Wechselns bekamen sie den Impuls. Würde allerdings bedeuten, PARK hat mich belogen, sofern sie es selber nicht besser wußten. Hätte diese Anfrage echt nicht annehmen sollen.“

„Aber selbst wenn der gesamte Trakt belegt ist, können sie unmöglich stundenlang die Halle füllen, oder? Sie verlassen sie doch am anderen Ende wieder; wohin auch immer. – Die Wand blinkt?“

„Ah, sie ist da. Bin gleich zurück. … Schleuse …“

„Ryka, dies ist Silvana Slevinsky. Silvie, dies ist Rykarma Zèlim.“

„Hallo Silvie. Der Tag an dem Dir Stefan begegnet ist, war Dein Glückstag, so scheint es. Gut für Dich, hier zu sein. Ihm zu folgen, war die richtige Entscheidung. Ich hatte nie Zweifel, dass Du ihn finden würdest.“

„Hallo Ryka, hm, ich weiß nicht. Stefan hat Dir also von uns erzählt?“

„Sicher, – er ist der Überzeugung, der Stamm sollte Dich aufnehmen. Er meint, es wäre auch für Dich von Vorteil.“

„Ja, das sagte er. Aber ich muss darüber nachdenken. Ich bin mir nicht sicher. Im Moment verwirrt mich das alles.“

„Das war es auch nicht, was ich meinte. Was ich meinte war, hättest Du ihn damals nicht kennengelernt, würdest Du heute das Schicksal der anderen Angeschlossenen teilen.“

„Da magst Du recht haben … wahrscheinlich … ich komme da nicht ganz hinterher. Was das alles bedeutet. Die letzten Stunden habe ich noch nicht wirklich durchdrungen.“

„Das ist verständlich. Auch wir wurden überrascht. Eine Frage der Zeit. Alles wird sich klären.“

„Ich hoffe es. – Interessante Klamotten. Habe ich noch nie jemand tragen gesehen. Außer in den Übermittlungen.“

„Hm, danke Dir. Ebenso. Dein Kev sieht sehr sexy aus. Habe ich recht Stefan?“

„Ihr glaubt es nicht … Moment …“

„Wie bist Du hier her gekommen?“

„Mit dem Schifter.“

„Ja, o.k., aber der Zugang zu den Rundherum ist – blockiert. Wie bist Du hier herauf gekommen?“

„Die Türme haben außen Zugänge auf jeder Ebene. Wartung, Technik; das

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Der Wechsel – Blickwechsel – Starf + Silvie (Epilog Dialog) – 17

Neurometrie, das ist der Begriff dafür, soweit ich mich erinnere. Du musst jahrelang üben, bis Du das beherrscht. Die Abstimmung zwischen Implantat und Gehirn muss perfekt sein, wenn du es fehlerfrei ausführen willst. Ohne ein besonders hohes Maß an Selbstkontrolle keine Chance. Denkst du trotzdem mal daneben, und anfangs tust du das oft, führt das zu – interessanten Effekten.“

„Lustige Effekte, anscheinend. Du sagst Erfahrung, aber woher weißt Du, dass Dein Implantat nicht eine falsche Wahrnehmung erzeugt?“

„Berechtigte Frage. Du kennst sie bestimmt, diese Situationen, in denen Du den Eindruck hast, als schmecke etwas für einen Augenblick ganz anders, als noch kurz zuvor, oder wenn sich plötzlich, für einen Moment, etwas völlig ungewohnt anfühlt, wenn Dir Dinge aus der Hand fallen, obwohl Du Dir absolut sicher bist, sie fest im Griff gehabt zu haben, wenn Du etwas zu sehen scheinst, es aber schon nach dem nächsten Blinzeln nicht mehr wiederfinden kannt, wenn Du meinst, jemand hätte etwas gesagt, hat er aber nicht, jedenfalls nicht so, wie Du es erinnerst, wenn Du ein Buch liest und du an manchen Sätzen hängen bleibst, sie wieder und wieder lesen musst, sie aber in keinen plausiblen Zusammenhang zum Rest bringen kannst, und so weiter und so weiter.“

„Das ist doch völlig normal.“

„Genau. Denkst Du, an der Übergabe könnte ein Stück Torte materialisiert werden, dass, mal abgesehen von den synthetischen Zutaten, wirklich der selbstgebackenen Torte entspricht, welche Du aus Deiner Kindheit erinnerst? Vieles ist inzwischen machbar, aber das nicht, und wird es wahrscheinlich auch nie; es besteht keine Notwendigkeit mehr. Denn das Stück Torte ist so wie es ist, so gut wie echt. Eben genau, wie Du es erinnerst.“

„Und was ist mit Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und all den anderen vom Körper benötigten Stoffen? Werden die auch simuliert?“

„Selbst die Schwarzwälder Kirschtorte aus Deiner Erinnerung, enthält wahrscheinlich nicht allzu viel Vitamine und Spurenelemente. Keine Gefahr also, iss weiter. – Zum Teil werden sie simuliert. Zum Teil werden sie der Paste zugesetzt, so wie das Coffein im Wasser. Die Simulation ist genau das, eine Simulation. Sie kann das Nervensystem beliebig Glauben machen – interessante Analogie nebenbei –, und es wird entsprechend reagieren, auch, nun ja, körperlich. Das funktioniert allerdings nur soweit, wie die Relationen zur Wirklichkeit tragen. Wird simuliert, was nicht existiert, nicht wirklich ist, keine oder fehlerhafte Relationen hat, nimmt der Körper auf Dauer Schaden, altert früher. Auch dieser Art Abweichungen wurden vor dem Brand unter dem Begriff Krankheit zusammengefasst.“

„Ich habe diese Krankheiten erlebt. In den vielen Übermittlungen, in denen schrecklichen Abweichungen aus der Zeit vor dem Brand abgebildet wurden.“

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Der Wechsel – Blickwechsel – Starf + Silvie (Epilog Dialog) – 16

„O.K. – Lass mich kurz nachdenken.

Wenn ich das richtig verstanden habe, willst Du mir also glauben machen, dass in der Halle etwas ganz andere geschehen ist, als ich wahrgenommen habe?“

„So würde ich das nicht beschreiben. Die Realität ist subtil. Immer noch Hunger?“

„Sicher! Glatt vergessen. Doch, ja. Jetzt wo Du es sagst. Unbedingt! Bitte ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte und schwarzen Kaffee. Wenn möglich, nicht synthetisch.“

„Ah, ich hatte jetzt an etwas Nahrhafteres, Sättigendes gedacht, letztendlich aber auch egal. Nicht synthetisch. Du machst Witze, hm? Selbst die Monohappen in den Synthoküchen, sind synthetischer als Du denkst. Nicht synthetisch gibt’s nicht mehr, bis auf ein paar skurille Ausnahmen. Aber klar, Schwarzwälder Kirschtorte. Wunder der Übergabe. Und der Simulation. Schließe mich an. Immer wieder ein Erlebnis. Da schauern und kitzeln mich meine Eingeweide, sobald das Gewünschte an der Übergabe, aus der scheinbar blanken Wand gleitet. Wie Schweiß auf der Haut.“

„Danke. – Vorzüglich. – Und was wird da nun simuliert? Klar, das Zeug ist synthetisch. Sieht aber aus und schmeckt, wie ich sie aus meiner Kindheit erinnere. So wie immer. – Der Kaffee ebenfalls.“

„Du wurdest während des Rückfalls geboren? – Deine Generation ist die letzte, die solche Kindheitserinnerungen hat. Was Du da glücklich in Dich hinein spachtelst, entspricht in Form und Aufbau einem Stück Schwarzwälder Kirschtorte, vermutlich, besteht jedoch aus einer homogenen, grauen Paste in grundlegender Geschmacksrichtung; süß, sauer, salzig, bitter, je nach dem. Letztendlich immer die gleiche Paste, mal härter, mal weicher, mal wässriger, mal körniger, mal luftiger, mal krümeliger, aber immer diese graue Paste, egal was Du isst. Der Kaffee? Sieht aus und schmeckt wie heißes Wasser. Gelegentlich ist Coffein enthalten, natürliches Coffein, warum auch immer. Der gleiche Unsinn wie bei den Zigaretten.“

„Du spinnst.“

„Ich spinne nicht. Wenn, dann spinnt mein Implantat, oder, aus einer anderen Perspektive betrachtet, die Sporen selbst. Denke ich aber nicht. Erfahrung. Das ist, was ich sehe, schmecke und spüre, jenseits der Simulation durch die G-Sporen, dann, wenn ich das Implantat vollständig übernehmen lasse. Ist jedoch eher selten der Fall. Meistens ergebe ich mich der Simulation, weitestgehend. Nichts geht schließlich über ein gut simuliertes Stück Torte.“

„Moment, Du kannst kontrollieren, was und wie Du wahrnimmst?“

„Genaues weiß der Zerebralprothetiker. Ich kann das Verhalten des Implantats, also seine Aktivität, durch Gedanken – hm – durch Gedankenzustände, Mentalzustände, modellieren. Neurosensorik, oder

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Der Wechsel – Blickwechsel – Starf + Silvie (Epilog Dialog) – 2

mehr ändern – ist vielleicht sogar von Vorteil. Da Du nun schon mal hier bist, füttere ich Dir halt gleich die ganze Geschichte. – Apropos, kannst Du mir erzählen, wo Du warst und warum Du erst jetzt in diese Menschenmenge geraten bist? Ich dachte, Du hättest den Turm längst verlassen?“

„Wenn ich das so genau wüsste …, aber Du bist ja noch anderweitig beschäftigt. Implantierte Realität? Was heißt das? Von wem?“

„Ja, die ganze Zeit schon, mehr oder weniger.“

„Unsinn. Du erzählst immer noch Unsinn. Aber o.k., ich warte. Was soll ich auch anderes tun.“

„Moment, ich bekomm das hin, muss nur noch … bin gleich … für Dich da. An diesem Punkt ist eh Schluss, so wie es aussieht. Bleibt auch für mich nur Warten – für uns. – Unglaublich was da abgeht.“

„Gut, setzen wir uns.“

„Auf den Boden?“

„Jupp.“

„Stühle gibt es hier anscheinend keine, und auch sonst nicht viel.“

„Ähm, jedenfalls nicht wirklich.

„Du willst mich veräppeln.“

„Der rosa Apfel, korrekt.“

„Also, ich habe da eine Pumpgun im Rucksack und – ich war sowieso ziemlich sauer auf Dich, und …“

„Ah, komm, immerhin hab ich Dich grad gerettet.“

„Vor einer Halluzination.“

„Nicht ganz. – Wohin bist Du so still abgezogen, während … nachdem Jochen sich verabschiedet hatte?“

„Ich weiß es nicht.“

„Du weißt es nicht.“

„Das ergibt alles keinen Sinn. Ich erinnere mich, neben euch zu hocken, konnte irgendwie durch die Ebenen schauen, war klasse, dann das Rundherum. Plötzlich stehe ich wieder in dem Raum mit diesem Teil, dem Wechsel, und, dieses Wesen vor mir, in mir, was weiß ich, vor dem Wechsel … ein strahlendes Licht im Wechsel? Ich halte die Pumgun in den Händen …“

„Dein Teufel? Hast Du ihn erledigt?“

„Blödmann. Den Part bekomme ich nicht klar. Als nächstes erwache ich auf dem Boden, nackt, benommen, mit dicken Kopfschmerzen und der Erinnerung an einen irren Traum. Der Raum ist leer, nur mein Kev und der Rucksack sind zu sehen. Ich klaube mich auf und mir wird schlecht. Nassraum, raus aus dem Appartement, rein in die überfüllte Halle. Hilfloses Schweben in der Menge. Der Zugang zum Rundherum ist quasi versperrt. Ich treibe die Halle entlang, und in der Ferne klafft ein Loch in der Wand, durch das alle verschwinden. Ganz toll. Den Rest kennst Du anscheinend.“

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Die sieben Grundlagen meiner Abstrakten Fotografie

in: Abstrakte Fotografie — BerHWolf
Handgetanzt — Sinnliche Eigenwelten – Fragmente der Wirklichkeit

BerHWolf – No. 48, The Big Bunny Truce BerHWolf – No. 48, The Big Bunny Truce

1.

Die zu fotografierende Situation, das Motiv, ist nicht inszeniert.
Die Situation, das Motiv, wird für die Fotografie nicht manipuliert.
Das Fotografieren selbst ist die Inszenierung.

2.

Die Kamera, eine DSLR mit geeigneter Größe, Gewicht und Technik, wird in einer, oder mehreren, komplexen, sehr schnellen, durch das Motiv und die Beziehung zum Motiv motivierten (sic) Bewegung, frei mit der Hand geführt.
Der Bezug zum Motiv wird weder über den Sucher noch einen Monitor, sondern mit bloßem Auge hergestellt.

3.

Die Parameter und Automatiken der Kamera sind derart manipuliert, dass die Kamera, bestmöglich für diese Art der Fotografie, im passenden Moment scharf stellt, auslöst, belichtet und aufzeichnet.
Die effektive Belichtungszeit liegt bei maximal einer Sekunde, meist weit darunter.
Für jede einzelne Fotografie wird nur einmal ausgelöst.

4.

Das ursprüngliche, nicht flüchtige Motiv, die Situation, muss durch die Fotografie vollständig chiffriert, aufgelöst, abstrahiert werden.
Das ursprüngliche Motiv darf nicht mehr zu dechiffrieren sein. Das ursprüngliche Motiv wird zerstört.
Es dient nur als Ausgangsmaterial für das, duch die Aktion der handgeführten Kamera erst zu erzeugende, neue, temporäre Motiv.

5.

Das Ergebnis dieser Destruktion und Transformation muss dem Betrachter dennoch bildlichen, assoziativen Halt geben.
Trotz der nicht vollständig bestimmbaren Verhaltensweise der Kamera und der durch die Bewegung erzielten Belichtung während der Fotografie, darf die Fotografie selbst keine zufällige oder beliebige Komposition zeigen.
Im Gegenteil muss die Komposition das neue Motiv gezielt, klar und bewusst in den Vordergrund stellen.
Schon vor der Fotografie existiert eine Vorstellung von diesem neuen Motiv, welches wiederum der Auslöser war, genau diese Situation überhaupt auszuwählen (s.a. 2.).

6.

Unter den zahlreichen, in einem iterativen, rückkoppelnden, nur der Digitalfotografie möglichen Prozess aus Bewegung, Aufnahme, Grobkontrolle der Aufnahme an der Kamera, Optimierung der Bewegung, etc., entstehenden Aufnahmen eines Motivs, wird also diejenige Fotografie ausgewählt, welche den Anforderungen aus 4. und 5., sowie meinem Empfinden für Ästhetik und Gestaltung, am deutlichsten entspricht.

7.

Die RAW Aufnahme wird, wie in der klassischen analogen Fotografie, durch Optimierung von Schärfe, Farbe, Kontrast und Helligkeit, auf das Empfinden der erinnerten Situation hin digital entwickelt.
Die Aufnahme wird nicht, weder digital noch analog, durch Ausschnittveränderung, Verkleinerung, Montage, Entzerrung, Farbersetzung, Filter, etc., etc., etc. ... manipuliert.
Die entwickelte Fotografie entspricht unverändert der vom Kamerachip aufgezeichneten Geometrie und Komposition im Rahmen der Relationen des aufgezeichneten Farb- und Kontrastumfangs.
Ein Abzug der Fotografie wird von mir einmalig als Giclée mit UltraChrome HDR Pigmenttinte auf Photo Rag Baryta Papier angefertigt.


Der vollständige Prozess kann also beschrieben werden, als der von einer optisch destruierenden und transformierenden Aufzeichnung einer statischen, analogen Situation, mittels der analogen, einmaligen und nicht zu reproduzierenden Bewegung des bildgebenden digitalen Mediums im Raum, und somit ein prinzipiell beliebig manipulierbares und vervielfältigbares Abbild in der digitalen Domain erzeugender, dieses Abbild jedoch wieder optisch unverändert in die analoge Domain, einer einmaligen Ausgabe auf analogem, physisch fassbarem Material, transformierender Prozess.

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Bittersüß – 3

nicht in Deinen Kram passt! Dein Problem ist, was auch meines war, dass Du Dich genau damit nicht abfinden willst!!!!

Zu II 2.) Du willst etwas, ich gebe es Dir nicht. Damit musst Du Dich vorerst abfinden, da ich passiv darauf warte, dass Du mir genau sagst, was Du willst. Ich kann es mir zwar denken, aber auch ich zweifele. Aber wie gesagt, bevor ich nicht weiß, was Du genau willst, werde ich auch nicht reagieren. Du willst etwas von mir!!!“

„Ich ‚will‘ nicht, dass Du meine positiven Gefühle aufrecht erhältst. Wenn Du sie nicht erwiderst, meine Gefühle für Dich, dann kann und will ich Dich nicht zwingen, das wäre ja Schwachsinn, ginge ja auch gar nicht, absurd. Eine solche Beziehung kann nicht einseitig sein. Wüsst ich, es hätte keinen Zweck, würde ich mich von Dir trennen. Was ich von Dir will, steht zum Teil in den ersten Zeilen meines zweiten Gedichtes.“

„Was ist der andere Teil?“

„Was diese Sache betrifft, ist es bei Dir das erste Mal, dass ich empfinde, wie du nach gesellschaftlicher Moral eigentlich nur für jemanden Deines eigenen Geschlechts empfinden solltest. So, und nun? Ich hoffe Du weißt, dass ich Dir hier etwas anvertraue, was … ach ich weiß nicht weiter. Mir ist es allerdings vollkommen egal, ob Mädchen oder Junge, Gefühle lassen sich nicht verhindern und ich will’s auch gar nicht!“

„Das gleiche Gefühl (bei P.) mit den gleichen Symptomen (erstes Mal; Gefühle lassen sich nicht verhindern …) hatte ich auch, und ich war mir auch nicht im Klaren, was das nun zu sagen hat. Aber nach biologischer Lehre der Adoleszenz, ist das meist so. Bei mir ist die Frage noch nicht endgültig entschieden, aber Meilensteine sind gesetzt. Nun zu Deiner Frustration. Gefühle dieser Art für Dich, sind bei mir (leider)?) nicht vorhanden. Tatsache! Nun musst wohl auch Du zum ersten Mal lernen, einen ‚Korb‘ zu erhalten.“

„Nicht das erste Mal, aber ich habe Dir schon mal gesagt, dass es mir 1000 x schwerer fällt in Ungewissheit zu leben, als mit der Wahrheit. Ich habe nicht vor, diese Frage bei mir zu entscheiden, da es bei mir keine Frage ist, s.o. Wenn ich also den Schluss ziehen kann, dass zwischen uns nichts laufen wird, wird diese Reise wohl unsere letzte Gemeinsamkeit sein. Ich wäre ja masochistisch. Das alles verarbeiten kann ich momentan nicht; erst mal ist mir schlecht. Es ist traurig.“

Von folgendem Satz zeigt eine Klammer auf die Zeilen: „Ich habe nicht vor diese Frage bei mir zu entscheiden, da …“

„Nix verstehen! Warum letzte Gemeinsamkeit? Gehört es nicht auch dazu, zu lernen, mit jemandem auskommen zu müssen, auch und gerade wegen der Gefühle für ihn? Das ist nicht leicht, aber sehr vorteilhaft, wenn

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Faszinierende Momente

„Das Faszinierende ist nicht die Bewegung in der Bewegung.
Das Faszinierende, Atem beraubende, die Sinne betörende, ist der Moment in der Bewegung.
Der Moment, der in Erinnerung bleibt.
Der Moment, von dem aus sich alles weitere entscheidet.
In dieser Zeit ist zu viel Bewegung und zu wenig Moment.“


Xabu Iborian, anno 2011

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