Die Zeitwaisen

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wie läuft das g.schlecht? - o

in: Kontraktionen über g.
wie läuft das geschlecht?
Absurdes
Groteske

entleert nicht schlecht,
wer weiß wohin? mit dem blick
in die landschaft, da ausgesetzt.
ein wenig geweidet, ein wenig
geweitet, läuft es mittig der zeit,
die auch nur schreitet, auch
überschreitet, auch übersetzt, so
ist es körperbezogen durchgewetzt.

durchgewetzt im landschaftsgewebe.

horizontlos in der orientierung an
der leerstellen grenzenlosem konzept –
o großes gehege, zusammengesteckt.

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kakao schwimmer

stürmeerwischt in gepflügtenen eiligenheiten reigen wir uns von gegeneinanderer im zaum gehaltener hineingaben verschronnen vor dem kuntergrund trapetzerie wandelnder diesbezüge überfallenem jenseits vertrunken im partrickelndem seinschein splitterbuntem graureifs dich erspürend in pulserierenden gravuren deiner wunderwärmend lebendigen hand in hand über hand unter hand fest ineinander gleistend im ström regelent brassender witterwinderungen verschlungernder pfaden deiner stimme flauschig schwerenden samtfühlerungen gehörig - oh der umklang deiner stimme dieser stimme die mich sänftig herb fesselnd auflöst auflösend fesselt von moment zu moment von augenblick zu augenblick - der im widerstand meiner entschlossenen lippenhäute erregende andruck deiner prickelnde feuchte in meinen gemächtlich zöglichterloh nachgiebenden mund pressenden zunge nassrauhen lustfleisches kitzeln - dann die zeit die zeit die zeit die zeit in stillen gravuren deiner wundersam kühlenden hand verschollene gedanken an die geringerung der umhangenden zerrinnerung verrauntet im schlachentrief der gegebenenden unvergeblichtenen versinndet in dinglichtungen unendlichter ringschlüsse lichter dunklingenden - nein kein letztes mal der wärmende duft deiner weichenden nacken härchen

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wie läuft das g.schlecht? - harrend

in: Kontraktionen über g.
wie läuft das geschlecht?
Absurdes
Groteske

unverhohlen im kreuz wie genagelt, eigen-
ständiges suchen im blick, geht so wie üblich,
unten betrüblich, aushalten und -harren, steif
im genick.

zum glück wohnt niemand in der nähe.

abgelagert der lebensvorrat,
geplatzte nähte, verpfuschter fick,
gespannt lehnt es sich erneut zurück,
schauend nach denen, die vorüberrollen
und sich vor dem geschlechtlichen trollen.

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wie läuft das g.schlecht? - sternaustern

in: Kontraktionen über g.
wie läuft das geschlecht?
Absurdes
Groteske

austerngetrocknet im warmhaltewagen
forsch in unanständiger leiblichkeit
eiert es durch die samenanlagen

in fräudiger erwartung auf löchrigen wegen
gefolgt vom weiberkranken hund im kleid
einem neuen stück entgegen

mit dem alten titel: "schwanz im glück" -
akzentuiert und aufgestützt, dass der
schwanz nicht hinunterknickt.

so läuft es in schöner läufigkeit
nach einer festen route
und wandelbarer vielhäusigkeit.

der hund im geschlechtslosen unterrock
denkt ziegenwichs am geißenbock!
durch neue bestückung gelingt die beglückung.




nach einem lichtungsblickwechsel der berichtung
ja, so läuft es wohl sowohl und auch,
verschwindet es hinter der lustvollen dichtung.

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durch malers bilder

in: the daily horror — Szene 74
Alles und Nichts …

vier jahreszeiten,
alpha und omega in besprechung
der brandung am zweihorn,
ausblick zum zauberstab und
feste umarmung der treppe,
dämonen im kreuz,
hexenschuss -
ab blatt.

festchaos !
der jäger wird gejagt vom hasen.
hatzbildendes insekt zur jahreswende
sitzt am hochwaldweg,
singt nachtlied, omega und alpha
bis sonne oder mond vor'm schlaganfall
den spiegelberg herunterbricht.
wanderung
am zeitbruch -
lichtig.

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tag x bis t

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 3
Alles und Nichts …

aufgebahrt der schöne beischlaf
oder was mir am morgen so entfällt

wenn jch heut könig wär, aber das war jch schon,
erklärte jch, wie jch auf die astrona(u)tion kam:

natron astron
nastron nautron
astro-nautron
astronaution

naution find jch viel besser als nation
denn was soll schon natisch sein, wenn es nautisch gibt !

fan-autisch ! natastisch.

auch jch würde gern ein essay an ein schwein schreiben.
wenn jch dabei nicht nur an essen denken würde.
dann; könnte es vielleicht gelingen.

sputnik sputnik sput-nu-ik
sputnik sputnik sput-nu-iet

und es funken die jetter vor freude:

wir sind hier !
fluktuid sind wir und
immer bereit. fluktuied breit oder gut flukturiert?

eine frage für die geistliche präsentationstasche,
verbrennungsmaterial. stopf.
karamelze aus dem hochofenback, nein hochbackofen.
es schmelzen die götter und
frau holle wirft den ersten stein-
blick
dicht
zurück.

also zurück.

machandelsaft melzender götter
mach mandelschaft oder auch anweisung zum einvernehmen.
plätze plötze,
dem pferdle zuckerblasen und gegenseitiges einnehmen -
anweisen.

auch würde jch das theater der ganzkörpervibration erfinden.
und statt twittern würd jch zwittern.
zwischen all den zwirnis: einmal zwitten bitte, abfahrt nach waiden,
glückliche abfahrt, hin und nicht mehr
zurück.

vokalprogramm
warum sollte einer einen pokal gewinnen, wenn es doch vokale gibt?
auerdem gibt es noch andere donnermöglichkeiten.
ee ay

es donnern die jetter:
vorbei!

osmo.
se
see
chè misch, gè misch, kè misch
ko-misch.

kos.te.
mete.

bee-lay (läij)
bee-lay. (laii)

lay-nautisch. ein: schlag.
schlag ein.

bee-lay-fail(e)d
field

ein vollprogramm aus eiministern
vollei oder völle(r)ei?
trottel.

ruhe in ordnung.
denn wo kann frieden sein?
spuckmucktisch.
eine nachricht an die pig-mentinnen:
es ist
vorbei.

oben aber, volleitrunken, dudeln die jetter:
oh, freude, freude schöner goetterfunken,
wir sinken (dahin), schwer wie blei.

und streichen nautisch ein E um uns mit tau zu belegen;
be-lay.

kosten uns meten. was?
wir eros.erber; wire-less us,
wir-us.
wirr, stuss.

an- oder auftrieb?
baut krippen für die schweine …
kraut rippen für die beine – leine, leibe, reibe,
kaut !!!!

und eine ladung nein
einladen,
dann ist es schneller:
vorbei.

oh sehis
komkos-gebilde kon.
wenn es zenito heißt spielt morphino zentrino or-chess-trion.
arche also und astral-atom.
mich wälzen die götter.
noah, der ur-a(h)n-archist.

mac(h) dolder,
davon wird man nicht astron oder astronaut.
es gibt kein nachentkommen – gut nacht.

drüber schwirrt süss eine o-bertonbiene und säuselt abrissbereit:
bee-lay,
bee-lie,
und
marius sophus lie.

das klingt wie:
der wind.
der wind,
und
das himmlische kind.

und schon ist es wieder:
vorbei.

aber noch einmal zurück.
zum kosmischen kind
das fährt durch häusergerippe,
fliegt vom dach
bis in den keller ein,

vom fußpunkt seiner transformation zum
fluchtpunkt, kommt auf fluch- oder such-punkt,
auf lie-gruppen
drauf
und jch komme auf:
lotus-tang-ente.

eros blieb im ar.sche stecken.

mon-arche: bee-lay !
sei leise oder bleifeld.
auch aus sternen fällt das ein.

hätte noah archisch gesagt,
er möge lieber archaisch anarchisch sein?

jch aber hab bienenleises bein.
strom- und himmelsbrau -
ohmisch komisch.
im kosmischen kreisel-lauf
sag jch:
bin anarchus astronaut -
un-platonisch

und pfeife an meinem schwein:
vorbei.

vor dem hintergrund einer strahlung, plasmatisch konditioniert,
bilden sich flusen-texturen aus verstaubten spuren.
symmetriebrüche , gebrochene aug(ur)en
gebrochene sterne , versteinerte u(h)ren,
pig.sel.
jagd.
schwein.

jch aber webe,
ein radikales muster
ein.

monoidal-ideal,
auch ortho oder onan-gonal.
hauptsache, es dreht,
hauptsache, es bebt

immer um die drehgruppen herum und
hinein.

entlang der lotustangente und im liegen
erfinde jch den lie-gruppenkosmos, auch für fliegen
und vielfliegerei, auch gruppen-kosmotisch,
auch fliegen.

zurück gelegt gewogen
gelegen geloben
gelogen gewoben
gelogt -
ein und aus.
die jetter da oben feiern in saus und braus.

jch aber liege und lese:
am anfang war ein brummen.
sage: ein bienenbein am brunnen -
fällt mir ein,
fällt hinein,
ein brummen fällt -
vorbei.

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i-lluminationsphilosophie

ohne enthaltestelle

wir blicken auf
die eigenbewegung
der dinge, hier:
stühle ohne bezug
zur lebensgeschichte eines
wissenschaftlichen körpers,
welcher im andauernden denken
über philosophische artefakte wie z.b.
Erkenntnis, Existenz, licht, umweltkunst,
aktion und bewegung im freien gefangen ist.
spiele.
ein rosa rausch oder die kinetik der poppenden stühle.
in einem ausbalancierten zusammenspiel werden
erholsame wechsel bewußt ermöglicht, standbein
und spielbein, spielbein und standbein um
während des poppens ohne sitzposition
fest und unverkrampft standhaft zu sein.
statik und bein.
fazit: gestelle mit zeitlosen linien in bewegung
harmonieren perfekt miteinander und sind ein blickfang
in jeder alteingesessenen umgebung.

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blatt 8

in: fogelprotokolle — Blatt 8
Absurdes, Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

protokol-l 8

als über den bach der krebs floh

nächtliche handlung
rand am geschiebe
optik der schauer
wildnis der triebe

theater des grausens
tagtraumgebilde
totklatschen applausend
texte im schilde

fogelautomatik
herzüberzug
verkehrsdramatik
knotenpunktbuch

nachtschmeckend hörte er bach, laut aufstelzend.
und lief den kranichen die ränge ab, bachlaufend, hinauf, hinab.
dazwischen beringtfüsziges schauen und ein dauerlauf
in schlaufen. bachaufstelzend, bachauf, bachab.
herzüberziehend, den damen verhelfend zu lüsternem wollen aus wolligen mänteln,
akkordierte er sich zum nächtlichen tonangeber und brachte sie zum schweben in laubigen wolken.
asymptotisch zirbelte und salbeite er "t-laute". zweisilbriger, otisch, wie tzzss-tzzss ...,
okulierte er bachstelzend zischlaute wie raute, ohne rücksichtnahme auf fremder leute nachtbrut.

so trug er trügerisch gedichtetes auf.
getischt mit gestelztem laut.
zusammengezimmerte zuchtlaute, aus dem schimmern einer bächelnden schluchtflaute.

aber o! diese flötenden blicke, unter denen er immer auf- und ab-gewandelt war,
in dieser nacht warfen sie sich auf ihn. in tutti. tutti totus-oh.
überwältigt blieb der schauerlich berührte liegen.
doch dann brandete tosender beifall auf, prasselte in ergüssen auf ihn nieder,
als er stelzend aufstand, sich selbst lautschmeckend nachhörte und verfiel
in einen bachgängelnden fluchtlauf, ein lachendes durchlaufen der schauer.

danach lag er lachlautend flach und gedachte der bewunderung von allen seiten.
nebenbei träumte er vom ausgelassenen bach und dem lächeln schluchzender rauten zu nächtlichen zeiten.

fortan machte er die nacht zum tag, hüpfte nur noch zart om-lautend von gesellschaft zu gesellschaft
und wurde nicht satt und liesz sehr gern bei jedem gehen seine fusznote unter abtreter, servierteller, ofenbank,
köchelgeschirre, kochgewirre und dergleichen verzeichnet zurück.
ein wenig wie irre.

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blatt 3

in: fogelprotokolle — Blatt 3
Absurdes, Alles und Nichts …

migration und bewölkung

der flotte buchfink kam daher wie ein freier frack, zu fusz,
mit gefälligen noten im gepäck. er benahm sich nicht nur virtikulan, er war es. auch so.
in einer wortlosen tauschbeziehung hatte er galläpfel gegen pferde getauscht, eingerauscht von einem raunen alraunes in der letzten dämmerung.

des morgens dann, in triefender umwölkung und vorerst ziemlich ernüchtert über die häufung der pferde, dann aber doch sehr erfreut, beschloss er, an die lainische sirene eine aubade in pink vom fall des apfels in newtonischer manier zu inszerenieren.

er suchte in seinem notenbuch nach den von ihm blaugespritzten noten, in deren sortiment von augenblicken nächtlicher eitelkeit er sich nicht mehr finden konnte - zu recht.
so entstand nur ein elektronisches notenblatt in halber buchtelform, angepingt und entsandet ihrer norm, formvollendet mit heidelbeerkompott.

und das war nach einer maimondigen nacht.



Lila Regenflieg: Aubade in Pink
„Aubade in Pink“, Illustration zum Text

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tag t bis v

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 7
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

verkleisterte zeit – nebelfluse - verglääste

geäste. milchmotterboden.
gehäcksel geerdet. mutterboden.
im schleimhaarverkehr.

bruchstücken bestirnter tage blieben kleben
und jch weckte sie in flaschen ein, verschlossen und auch ernstgemeint.
hochgestimmt bestimmungsvoll war jch nachseherin der gegenwärtigkeit.
jetzt ist das tempo null, in allen flaschen.

auch sind es jetzt nur sekundenzellen, sekundenhotel und wie im stromstundenrondell hallen die rufe nach:.
mach schneller! mach schnell!

rufmütterchen, ziehmütterchen, du findest mich nicht und du holst mich nicht ein.

denn jch fliege im liegen, überliege gruppenkosmotisch und
mein blick bleibt nicht hängen, beim überfliegen.
welche form sollte die richtige sein?

demi semi halbmembran
die semipermeable handmembran, ein drama !
wie ein zauberspruch:
an der wand, die uhrpumpe, stellt sich nicht ein.

jch lasse meinen handschuh fallen und fächel algebra lie,
einen ge-h-eim-c-ode ums gebein. auch lu-ftig soll er
sein und runtergehen wie lein-öl-lein oder leim-öl-leim?
das ist: ge-h-eim.
CO
t
CO
LU
O
dann flüster jch mir leise zu:
mein fünftes v-o-r-h-a-n-d-e-n-s-e-i-n.

o ihr ! augen ! ocellen !
mein ocellus hinkt, mein ocell-auge blinkt,
blinkt ochsenaugen entgegen
und dann geschwind an ihnen
vorbei.

schellen schnellen,
gleiten mir durch die hand, am strumpfband entlang
und läuten den fruchtfeigenkörper ein.

dann, ein subversives verb-äugen.

kleben, klebte, klebe. einwurfflaschen.
verflanschungen kieselweißer schotter
im schlotter-lotter-bett, der zug fährt ein ….
mich schüttelt’s zwischen den wänden

stell meinen kopf in die vitrine.
jch bin ritter in terrinen.
alle dinge über - stürzen,

schlag doch endlich einer die scheiben ein !!!!
komm doch, komm doch! e-n-d-l-i-c-h
her-ein!

und über mir die otter
singen otters mutter aria,
agnus maledei.
flutfutter sei.

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manche tage könnten etwas charmanter sein

protokoll über eine wahrgenomme busfahrt

in: the daily horror — Szene 18
Alles und Nichts …

hustender mann in reihe eins.
hustet und hustet, hustet ohne ende
und übergibt sich dabei.

der bus hält.

frauchen mit hündchen steigt ein.
stellt es auf platz hinterm fahrer ab.
der bus fährt an, der hund, der bellt,

hebt das bein, scheißt auf den platz.

busfahrer hält den bus an,
dreht den kopf aus der kabine,
verweist den hund dieses platzes.

feines theater mit dem fahrer.
frauchen nimmt hündchen und geht,
beleidigt, zwei meter nach hinten ab.

kommt nicht weiter. im gang steckt eine fette frau
in nöten und engen, fest und verklemmt
zwischen den hal-te-ge-stän-gen.

der bus, der fährt.

wiederum eine frau, beisst sich in die hand.
ihr blick ist leer.
sie spiegelt ihr gesicht im fenster, hin und her.

ich sitz weit hinten. damit ich den überblick hab.
neben mir ’ne alte frau. regt sich über
„falsch geparkte schuhe“ auf.

sie keift. und während des gekeifes
fällt eis aus ihrer kopfhaut heraus.
mir wird kalt, es riecht wie auf einer deponie.

„zu falsch! viel zu falsch! es ist ein ungleiches paar!!“

so geht ihr unablässiges gekeife. ich möchte ihr den hals
umdrehen und weiss nicht wie. öffne meine tasche,
hole eines der messer hervor, schneide ihr den kopf ab.

der busfahrer hält den bus an.

er kommt aufgeregt, zu mir gelaufen
und gratuliert mir zu der kopflosen tat.
dann nimmt er den kopf und verläßt den bus, ohne fragen.

das einzige, was ich von ihm noch höre, ist:
ausgangsmaterial ... !
exit. material.

das war einer von manchen tagen.

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die dame schreibet nun dem herrn

in: die annäherung zweier epidermen am logischen tränenflusz — Blatt 6
Alles und Nichts …, Gemeinsamkeit

lieber herr,

wie hell es doch war, als Sie noch bei mir waren ...

ich bin so müde der schweren verläufe,
des hin und her's der risse und brüche,
vernäht zu den schweren tüchern des fluszfalls.
ich schaue aus keinem fenster mehr, als durch jenes,
durch welches ich Ihre ankunft sah, durch welches ich SIE
sah. SIE und wie Sie kamen, von dort über's meer
und ich Ihnen entgegenlief, mit flatterndem haar.

als ich vor Ihnen kniete und Sie mir mit Ihrer federleichten hand
sanft über das haar strichen und mir den schädel öffneten
mit leichtigkeit, durch mich hindurchstiegen und machten, dasz mir
alle neuronen splitterten, zersplitterten ... und da diese unendliche helle kam ...

ich spüre immer noch Ihre anwesenheit in meinem zimmer,
obwohl Sie es doch nie betreten haben.

was wäre auch der grund? er ist offen und wir haben ihn zurückgezogen,
über uns hinweg---gezogen, im moment unseres zusammen-, im moment
unseres aufeinanderkommens, gleich zweier düsterer kometen.
als unser begehren und unsere trauer sich vereinten und sich alles ringsum entfernte,
als wäre es aus einer anderen zeit, als wären wir aus einer anderen zeit.
verloren an uns selbst, in einer schweren fremde; fallzeit.
und jeder augenblick fiel geschlossen aus,
fiel aus zusammengefalteten akkorden.

bitte, knien Sie nicht weiter vor mir.
erheben Sie sich und schlagen Sie mit der hand auf das verdammte papier.
aus geflatterten ränden fällt wasser.
schreiben Sie!
an Ihre dame.

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