Die Zeitwaisen

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blatt sieben

in: fogelprotokolle — Blatt 7
Absurdes, Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

mr. homes zog alle bremsen an, als er durch die lüfte schwebte.
sein plötzlicher aufprall war heftig, noch dazu er unerwartet auf einen tisch fiel.
auf diesem lag ein gezwitscher, dessen schöne verwandte
fadenförmige schwanzanhänge hatten, die den bremsen von
vornherein jegliche höflichkeiten verweigerten.
trotzdem lösten sich die bremsen nur sehr schwerfällig
und flogen zum prüfstand davon.

für mr. homes jedoch baute das gezwitscher eine schöne himmelsleiter,
auf welcher er frohen mutes wieder nach oben schritt.
******
wie mr. homes zu tode kam.

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im aus der zweifler

in: Alleinsein
Absurdes Theaterstück

im aus der zweifler

im aus der zweifler - nachtwachsende szene - abwischbar.
blau bereifte schlafwandlung

und es bezweifeln sich alle restlichen fragen,
die nicht aufgenommen wurden in’s gesamtverzeichnis a) oder b).

a) eine dame sitzt am tisch und sagt: „a! wo ist denn der herr geblieben
den ich gestern hier fand? der so freundlich und mir behilflich war,
meine liebe zu zerstören?“

während der ober ihr einen papierflieger bringt und sagt:
„vom nachbartisch, herabgeflogen von rechts.
wie können Sie etwas so zweifelhaftes sagen?“

„ich tat es freiwillig. aus freien stücken.
glauben Sie mir. ich habe die liebe wie einen zwieback
zerbröselt und in den tee mit honig getan.“

der ober überreicht ihr den flieger in einer unvollendeten verbeugung
und die dame sagt: „oh, ein flieger. von dem herrn, der so freundlich
und mir behilflich war. in die flügel sind schwarze zeichen eingebrannt,
gebrannt im türkis des ozeans und im violett des sonnenuntergangs.“
danach beginnt sie hellauf zu leuchten.

„so fiel er herab mit der sonne wie in höflicher
nachtausgabe“ fällt dem ober dazu ein und er fügt hinzu:
„wenn diese nacht bliebe oder auch bis ans ende aller tage
höflich ausbliebe, hätten wir stunden der siebe aus gold?“

„gewiß mein herr,“ sagt die dame, und „legen Sie nur siebenhundert
und siebeneinhundert tagestunden übereinander und das gold der nacht
berauschte bis zum sankt nimmerleinstag.“

der ober, in angespannter haltung verharrend, wagt zu behaupten:
„er war ein lichtstaub, wie leuchtende tiere, das wasser belebte
seine empfindungen. er muß ein fisch gewesen sein.
berauschen wir uns am sonnenuntergang.“

„nein, mein herr, er war ein flieger. es trug ihn das licht
eines weißen heliotrops und so hatte auch sein leuchten einige dauer.
sehen Sie, ich bin voller luziferin. begegnet mir solch ein flieger,
beginne ich zu leuchten. und so will ich auf ewig sein leuchttier sein.“

dann geht sie nach draußen, um zur arbeit zu fahren.

b) tage danach fand ein herr, der freundlich und behilflich war,
im haltestellenpapierkorb einer straßenbahn einen gefalteten zettel
mit der notiz: welch ein-geknickter umgang.
dem ober warf er daraufhin entspannung vor.

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weiss

in: the daily horror — Szene 38
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

der mann verneigt sich vor der frau
die erschrocken zurückweicht
mit hängenden armen
so dass die hände den boden berühren
auf dem ein teppich liegt
bis sie umfällt
und der mann den teppich greift
zusammenrollt
und fort trägt.

seitdem ist es grau dort.
und der ganze himmel
ist mit ärmchen bedeckt,
die sich zur decke strecken
um nicht unterzugehen.

mit schneeweißen augen
schaut sie ihn an.



Lila Regenflieg
schwarz
die frau verneigt sich vor dem mann
der sich interessiert nach vorn beugt
dass ihr kopf den boden berührt
und die haare sich wie ein teppich auslegen
auf dem der mann steht
bis er über sie fällt
und die frau seine füße ergreift
zusammenlegt
und fort trägt.

seitdem ist es grau dort.
und der ganze himmel
ist mit füßchen behängt

die sich auf den kopf stellen
um nicht unterzugehen.

mit kohlschwarzen augen
schaut er sie an. …

schwarz

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urlaubsreif

in: the daily horror — Szene 52
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

rotweinbetrunken hatte florandi drei gäste zu gast,
die ihm die letzte scheibe toastbrot entnahmen und
sie zwischen zwei nervösen blüten aufteilten.
florandi wollte fliehen, doch der fluchtweg ward ihm
durch ein paar linien verstellt, die aussahen wie ein
porträt zwischen laufenden leuten und ihm die birne
helene aus dem gedächtnis vertrieben. da erfasste ihn
eine stille freude zum tanzenden bonsaibär, der aus
verschiedenen stoffen joghurt zu sich nahm, bis er
sich eine infektion einholte und daraufhin auf
ostereier umstieg. sein mund sagte leise schmatzend:
karfreitag, und: in ostfriesland zwischen weinbeeren
und gänsefüßchen im wasserglas wären einer bindehaut-
entzündung a la michelangela vorzuziehen. dann warf er
aus einer papiertüte seltsame schatten, die dem vater-
unser-mutter-kind-spiel glichen, während sich aus seiner
anzugtasche blätter ihrer nächtlichen linien cooler
busfahrten zu maria annocentia entleerten. der arbeits-
platz danach war immer ein wasserhahn, zu dem er den weg
durch sein badezimmer nehmen musste, um mit seinem
rechten fuß pünktlich genau auf den pinselstrich
einzutreffen.
er fühlte sich danach auch immer wie ein daneben-
geschlagenes selbstporträt, wenn er mit basecap in
den spiegel mit fragezeichen sah, wo daneben der
gebrauchte briefumschlag mit den adressen der leute
auf dem campus lag. links verschwand schweigsam eine
tulpe in einem tetrapack kondensierter milch, er aber
rief: sanschetta ! die mittlere der schlafenden in
meinem alten molekel nehme: ich ! karotte und kirsche
gerieten in wut. sollte dieser wanderer aus dem nebelmeer
ihnen etwa den apfel vorenthalten?

aus seiner trauernden jacke fischte florandi ein bonbon
in die papiertüte. ein schiffchen befand sich im monolog
mit einem glas terpentin, in welchem seine zahnbürste
eine aufrechte haltung einnahm.
es war in dem zimmer nahe beim see. er rief: nicht vergessen !
die einkäufe vom supermarkt zu pflanzen in die vollen töpfe.
das mädchen mit der wasserkanne begoss seinen koffer
und er begab sich im marinemantel zum frühstück.

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es sah fast aus wie ein kleiner tag

in: the daily horror — Szene 30
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

„am fuß saugen, dann am arm“,
so begann das pferd der mond-
tochter welche zu reiten
besonders am tag gut war.
aus zwängen zu treten begann
es zu gehen über den teppich
der messer im zimmer wo fleisch
und reis auf dem tisch lagen
und der wind strich um einen
fuß; dort begann es zu tun.

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g-es-chlecht

in: the daily horror — Szene 88
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

läuft es oder säuft es?
äugt es oder zeugt es?
über zeug tes?

fässt es fest,
wenn es fässt?

sitzt es tief
und durchnässt?

über fliegt es
über siebtes ?

is(s)t sein same wie
sein name ... aus dem ei ...
gebellt oder geprellt ?

sieben fragen sind ungerade gestellt.

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pläne

in: the daily horror — Szene 51
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

hin und wieder läßt sich ein löffel auf der straße finden.
ich denk dann immer, aha ! wieder ein toter aus plastik mehr.
freundlich grüße ich das vorbeigleitende fahrrad,
das eine frau in grünen, knielangen op-hosen vorüberträgt.
Aber das ist - teil eines anderen
planes ...

ich gehe schnurstracks nur der sonne entgegen. sowieso.
immer in die andere richtung der löffeltiere.

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lück

in: the daily horror — Szene 75
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

ich fiel;
von einem schlaf in den anderen
und hab die reihenfolge der
farbigkeiten dabei -------> vergessen.
erinnere aber: auszieh----augen,
aug-ureng-leich, die mich an-starr-en
zu jedem schlagrund mit ihren schrei-enden
aus-drücken ... farbausdrücke,
die ich am liebsten wegsperren würde.
nicht eindeutig be......stimmbar und
aus jeder ecke des z/immer/s
drängt ein anderes ge-räusch;
geh-eul auch, nacht-weiß, g-lückl------ich.
des weiteren: ver/w/irrung einer pf-lanze
(statt der füße nur zwei-klobige steine),
die den sinn des w/einen/s nicht versteht,
ihre scham in grün-verhüllt während
über dem boden sich ein wölkchen vorüber-
bewegt. kuckucksspucke am bein und
erregungshaltung, innehalten und beschieden sein.
alles hirschgespinste, brückenstege, über-leger ...
wo ich doch eine mega-mogalie umsetzte und die
felder reine begren/z/ungen haben und zungen
am überlebensbein, mit bernsteinaugen ...
zum glückl---ich sein ...
grün
grün
ÜÜÜ.

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fasse fassen gezeiten

in: the daily horror — Szene 24
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

in der sonne sitzen und über die zufälle des lebens nachdenken
die einem so zufallen wie die augen, wenn man lange genug gewacht,
gelesen, gelegen, gesessen oder gestanden hat oder die zeit
in irgendeiner anderen körpergrundhaltung verbracht, zugebracht,
um die ecke gebracht hat. um die obere, linke oder die untere rechte
des magnetischen quadrats, an dem zwei dinge aufeinandertreffen,
die nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben, aber durch
dieses aufeinandertreffen einen funken schlagen, einen funkenschlag
erzeugen, der sie im ersten moment erschrecken läßt -
über die gewaltigkeit der entladungen;
ihrer entladungen,
sie dann aber über die art der herausgeschleuderten materie
als ergebnis eines ungeplanten anstoßes zum nachdenken anregt
und miteinander vereint, um fortan gemeinsam zu sinnen
über die entleerung der gefäße, welche mit der absicht des füllens
oder des sich-füllen-lassens bereitwillig stehen, sitzen oder liegen
oder in irgend einer anderen gefäßgrundhaltung die zeit des wartens
auf ‚das füllen‘ bzw. das ‚sich füllen lassen‘ verbringen und dabei
durch die existenz bloßer körperlichkeit ihrem sein verstärkt ausdruck geben,
ja, mehr noch, ihrem sein den anstrich verleihen, leibhaftig zu sein während
der zeit des wartens und auch davor und danach und es nur eine, mit leichtigkeit
zu erfüllende bedingung gibt: daß das füllende stets und bedingungslos die form
des zu füllenden annimmt, während es vor dem füllen und während des füllens
(und nach der entleerung) doch irgendwie ganz formlos ist, ein formloses gewühl,
an dem niemand anstoß nimmt, weil es selbstverständlich ist,
daß es im fließen keine festen formen gibt ...
und zum nachdenken nicht anregt ...
fließend gehen,
gezeiten ..

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intermezzo

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 8
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

ratio oder matio,
aus der jacke -
zwangsbefreit

retro oder metro – nom---en---meter
ratio oder matio
oder motio
oder mu–ni-ti-on

vergeudungs- oder vergoldungs-zeit?

flankende pferde an den grenzen der stöchiometrie, grenz-ende auch,
wertig gleich gesetzt, aufgesetzt, gleichwertig auch, gleich! gleich!
wozu lange warten, wo zu lange warten?

meine ängste schlagen schneisen, ich habe mich auf’s pferd gesetzt,
will verreisen, bin erfrierer und geübt, aber nicht sicher, sicher nie !
stromgefleckte matrix des denkens, hinderlich wie gitterraum,
tortur aller tage-zeiten, fliege hindurch beim geistigen weichen –
entweichen dem raum-gerüst, traumgerüst: l.eichen. gleichen.

geraden, stromförmig auseinandergesetzt, auseinanderge-blaut.
bläutchen auch, in der bläue des himmels liniergeübt, linierliches gehabe
und gut laminierlich, reis-stöcker am … gerüst, gestöber in den gefäßen,
gestöbe auch, aufgestöbe, schnee, haut.

verträumtes auseinandergehen – direktverkauf – hefe helfe hilfe –
gehab dich wohl am gedankengerüst, und ! bitte nicht schwanken !
oder wanken; wankende pferde die schwankend werden, werden: erschießt.

ein verträumtes gehen, sehen, ein vernommen, durch geschwommen,
da wo ich flieg, gelabtes land, honigweide pur, mir hungert das
blau aus den augen heraus nach liebe sie nur, ach bitte !
ich bitte sie. blau blaut, reihte X an X, stacheldrahtzaun,
vorsicht ! bieneneinzugsgebiet.

alle bienen werden eingezogen, bienenbehälter also, gibt nichts,
gibt nichts heraus, kein weXel-geld … kein direktverkauf, ach,
noch eine haltestelle, überschwelle, schwälle auch,
mir fallen fallen aus dem kopf heraus – schwallen.
empfindungsschwer.

augentränen felderweit, stellwerktage, auch bebleit;
ich möchte eine umleitung indem ich mich entregelt hab,
regelwerk im stellwerkkreis.


licht ohne schleier wo
wasser küsst himmel
himmlische küsse und
drehung in drei dimensionen.
räume - maximal symmetrisch.

endliche transformationen

verwandte linien
harmonische eichung erregung
grüne wasserstelle ! grün
i-synchronisiertes bezugssystem
abwälzen von ab- und auf-leitungen
um

lie, wo bist du?
verschleppen und verketten ...

lie !!!!!
lie ! wo bist du !
versteckt in permutation ...

seltsame versteiftheit im staunen,
dis oder tanz ?
tanz dis.
dis.
und
grün-eckig blüh'n.

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blatt 8

in: fogelprotokolle — Blatt 8
Absurdes, Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

protokol-l 8

als über den bach der krebs floh

nächtliche handlung
rand am geschiebe
optik der schauer
wildnis der triebe

theater des grausens
tagtraumgebilde
totklatschen applausend
texte im schilde

fogelautomatik
herzüberzug
verkehrsdramatik
knotenpunktbuch

nachtschmeckend hörte er bach, laut aufstelzend.
und lief den kranichen die ränge ab, bachlaufend, hinauf, hinab.
dazwischen beringtfüsziges schauen und ein dauerlauf
in schlaufen. bachaufstelzend, bachauf, bachab.
herzüberziehend, den damen verhelfend zu lüsternem wollen aus wolligen mänteln,
akkordierte er sich zum nächtlichen tonangeber und brachte sie zum schweben in laubigen wolken.
asymptotisch zirbelte und salbeite er "t-laute". zweisilbriger, otisch, wie tzzss-tzzss ...,
okulierte er bachstelzend zischlaute wie raute, ohne rücksichtnahme auf fremder leute nachtbrut.

so trug er trügerisch gedichtetes auf.
getischt mit gestelztem laut.
zusammengezimmerte zuchtlaute, aus dem schimmern einer bächelnden schluchtflaute.

aber o! diese flötenden blicke, unter denen er immer auf- und ab-gewandelt war,
in dieser nacht warfen sie sich auf ihn. in tutti. tutti totus-oh.
überwältigt blieb der schauerlich berührte liegen.
doch dann brandete tosender beifall auf, prasselte in ergüssen auf ihn nieder,
als er stelzend aufstand, sich selbst lautschmeckend nachhörte und verfiel
in einen bachgängelnden fluchtlauf, ein lachendes durchlaufen der schauer.

danach lag er lachlautend flach und gedachte der bewunderung von allen seiten.
nebenbei träumte er vom ausgelassenen bach und dem lächeln schluchzender rauten zu nächtlichen zeiten.

fortan machte er die nacht zum tag, hüpfte nur noch zart om-lautend von gesellschaft zu gesellschaft
und wurde nicht satt und liesz sehr gern bei jedem gehen seine fusznote unter abtreter, servierteller, ofenbank,
köchelgeschirre, kochgewirre und dergleichen verzeichnet zurück.
ein wenig wie irre.

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tag t bis v

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 7
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

verkleisterte zeit – nebelfluse - verglääste

geäste. milchmotterboden.
gehäcksel geerdet. mutterboden.
im schleimhaarverkehr.

bruchstücken bestirnter tage blieben kleben
und jch weckte sie in flaschen ein, verschlossen und auch ernstgemeint.
hochgestimmt bestimmungsvoll war jch nachseherin der gegenwärtigkeit.
jetzt ist das tempo null, in allen flaschen.

auch sind es jetzt nur sekundenzellen, sekundenhotel und wie im stromstundenrondell hallen die rufe nach:.
mach schneller! mach schnell!

rufmütterchen, ziehmütterchen, du findest mich nicht und du holst mich nicht ein.

denn jch fliege im liegen, überliege gruppenkosmotisch und
mein blick bleibt nicht hängen, beim überfliegen.
welche form sollte die richtige sein?

demi semi halbmembran
die semipermeable handmembran, ein drama !
wie ein zauberspruch:
an der wand, die uhrpumpe, stellt sich nicht ein.

jch lasse meinen handschuh fallen und fächel algebra lie,
einen ge-h-eim-c-ode ums gebein. auch lu-ftig soll er
sein und runtergehen wie lein-öl-lein oder leim-öl-leim?
das ist: ge-h-eim.
CO
t
CO
LU
O
dann flüster jch mir leise zu:
mein fünftes v-o-r-h-a-n-d-e-n-s-e-i-n.

o ihr ! augen ! ocellen !
mein ocellus hinkt, mein ocell-auge blinkt,
blinkt ochsenaugen entgegen
und dann geschwind an ihnen
vorbei.

schellen schnellen,
gleiten mir durch die hand, am strumpfband entlang
und läuten den fruchtfeigenkörper ein.

dann, ein subversives verb-äugen.

kleben, klebte, klebe. einwurfflaschen.
verflanschungen kieselweißer schotter
im schlotter-lotter-bett, der zug fährt ein ….
mich schüttelt’s zwischen den wänden

stell meinen kopf in die vitrine.
jch bin ritter in terrinen.
alle dinge über - stürzen,

schlag doch endlich einer die scheiben ein !!!!
komm doch, komm doch! e-n-d-l-i-c-h
her-ein!

und über mir die otter
singen otters mutter aria,
agnus maledei.
flutfutter sei.

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totgewacht

in: the daily horror — Szene 76
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

das lachen der toten,
megane !
es ruft: übernachtungsgefahr !!
in verwitterung die
verzweigung der träume
stellen sich auf einem teller dar.

floger.
standhaft das prinzip der ordnung
des wassers.
reduktion der komplexe -
komplex ohne e,
lauter losigkeit ...
fortdauernde laufbewegung

unauffälliges
geflüster.

flucht.

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