Die Zeitwaisen

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die dame schreibet nun dem herrn

in: die annäherung zweier epidermen am logischen tränenflusz — Blatt 6
Alles und Nichts …, Gemeinsamkeit

lieber herr,

wie hell es doch war, als Sie noch bei mir waren ...

ich bin so müde der schweren verläufe,
des hin und her's der risse und brüche,
vernäht zu den schweren tüchern des fluszfalls.
ich schaue aus keinem fenster mehr, als durch jenes,
durch welches ich Ihre ankunft sah, durch welches ich SIE
sah. SIE und wie Sie kamen, von dort über's meer
und ich Ihnen entgegenlief, mit flatterndem haar.

als ich vor Ihnen kniete und Sie mir mit Ihrer federleichten hand
sanft über das haar strichen und mir den schädel öffneten
mit leichtigkeit, durch mich hindurchstiegen und machten, dasz mir
alle neuronen splitterten, zersplitterten ... und da diese unendliche helle kam ...

ich spüre immer noch Ihre anwesenheit in meinem zimmer,
obwohl Sie es doch nie betreten haben.

was wäre auch der grund? er ist offen und wir haben ihn zurückgezogen,
über uns hinweg---gezogen, im moment unseres zusammen-, im moment
unseres aufeinanderkommens, gleich zweier düsterer kometen.
als unser begehren und unsere trauer sich vereinten und sich alles ringsum entfernte,
als wäre es aus einer anderen zeit, als wären wir aus einer anderen zeit.
verloren an uns selbst, in einer schweren fremde; fallzeit.
und jeder augenblick fiel geschlossen aus,
fiel aus zusammengefalteten akkorden.

bitte, knien Sie nicht weiter vor mir.
erheben Sie sich und schlagen Sie mit der hand auf das verdammte papier.
aus geflatterten ränden fällt wasser.
schreiben Sie!
an Ihre dame.

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der herr schreibt an die dame

in: die annäherung zweier epidermen am logischen tränenflusz — Blatt 5
Alles und Nichts …, Gemeinsamkeit

liebe dame,

es drängt mich, Ihnen ein kurzes zeichen zu senden und mehr als einen dank für Ihre
gastfreundschaft. noch befinde ich mich auf der rückfahrt und es
wirbeln die erinnnerungen mir wild durch den geist und ich bin verwirrt,
verworren auch und weit von allen welten abgetrennt.

die schönheit und das strahlen Ihrer gedanken, auch augen ...
wie sehr ich Sie vermisse, schon jetzt ... seit der ersten sekunde,
seit dem allerersten moment meiner umkehr, um zurückzukehren dorthin,
in dem nichts mehr so sein wird, wie es einst war.

nur das klopfen des herzens füllt die leere meines körpers aus, die leere,
dessen ausmasz ich erst erkannte, seit ich mit Ihnen war.

doch seien Sie ohne sorge, schon wende ich mich dem kommenden zu,
schlafend im freien unter ebensolchen segeln. oh, liebe dame,
um wieviel heller wird mein dasein sein,
nach der ankunft in den düsteren, feindseligen räumen mit den unzähligen rändern ...

ich fühle mich eins, eins mit Ihnen und dieser nacht, die unsere war.
wie werde ich fortan leben können?
unerträglich, der gedanke, daran, unerträglich ...
ohne Sie zu sein ....

ich knie zu Ihren füszen
Ihr H.

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blatt 6

liebesbrief eines astronomisch gebildeten fogels
astronomisches fogelgebilde

in: fogelprotokolle — Blatt 6
Absurdes, Alles und Nichts …
Liebesbrief

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o tAng tAng z* -f- A#
sag -^j*, dU #eine geliebte faU v 2 = -
*it dünen sterntal. eraugen -
>! dUv∃nus phom m∀rs.

la cuües ! -- f-osin- lacüsE.
j+* s//ehe spektr. doppeltes st#eren,
in fesin, astr. i !
h -- -rr SI!) I, io,
Qn -- lo
o du ! düne konfigura, so da6i,
-j-adie, miner achse Eklipklaptik dreht
O sich dir nach ... O
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*phäre ini yom,
fii fii.

>, *<**<=2^^- ; : .;.; /;..
rinke met Eore, ∀mor∃
+eim t#inken d:in^s met, o rita,
ka*en doppel sterne m;r herphore.
am: m-/-m
E ros co r cos u -. glu.

efosco ! librido ! unbekamtes r.,
sei hurzelle eö. 0,07 tag ellipso
ge^^st und grasinus, p_ö.
tang- /// .;.; /;.. a. o. ens.
a an a, anna. l. mond E dAmE !
äne mo oder si ? ne? belle?
sali la crüsss, cos co sin ra
fiiir fii -%
∅- ø
pArable pErihelle -
E∨A.
Ihr *ritter phon radius und halbacht∝e am A.∃qua-torial
****

… und damit kein schlechtes licht auf ihn
und seine liebe falle, in dem momente,
wenn sie seinen ersten briefe läse,
stellte er die kerze links neben das blatte,
so dasz der schatten seiner schreibenden hand -
nach rechts wegfiel.

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und die dame schreibet dem herrn

in: die annäherung zweier epidermen am logischen tränenflusz — Blatt 4
Alles und Nichts …, Allzu Menschliches
Absurdes Theaterstück

lieber sehr verehrter h.,
ich bin versteinert. die gedanken der stillen wände breiten sich scheppernd
aus zu scharfen wanderschaften. unbeachtet eines abschieds von alten plätzen
reiszen sie alles mit.
mich widert das weisze fleisch an. mein eigenes fleisch, in seiner fahlheit.
zwei unserer briefe kreuzten sich und ich steinigte mein angesicht.
im verlaufe des spiegelns sichtgemangel.

werden Sie endlich zu mir kommen?
ich schreibe ellenlange abrisse über die nichtsnutzigkeit der tage,
an denen Sie sich mir vorenthalten.
danach kippe ich einfach um und beliebe liegen zu bleiben, bis zum schlaf.
einschlaf. keine gegenkraft mehr, um den einschlaf aufzuhalten.
ich zwinge mich zum wieder-aufstehen, denn ich möchte Sie doch noch einmal sehen.
nur ein einziges mal noch, würfel und neun rollen.

das wasser steigt nicht mehr, aber es umspielt mein knie.
keine klagen, keine klänge;
ich bespiele mich selbst, der länge nach lagen. lange nächte, stille tage oder umgekehrt? wann werden wir uns wiedersehen? mäusetot und läuserot sind des königs liebste kinder. an meiner haut scheiden sich wasserkristalle. ich schnitt mein haar für Sie ab und gab es der alten norne, auf dass sie uns gnädig gestimmt sei für Ihre oder auch meine überfahrt. sehtang im stürmischen frühjahr, zeit der verreisung.

Ihre, und nur Ihre dame L.

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der herr antwortet der dame

in: die annäherung zweier epidermen am logischen tränenflusz — Blatt 3
Alles und Nichts …

liebe dame,
wir sollten keine zeit, sondern nur uns selbst in uns selbst verschwenden!
wann machen Sie sich auf den weg zu mir?
und ja, ich habe Sie bemerkt, damals, als ich vergeblich versuchte,
einer stumpfen platte mit kalter nadel das letzte licht einzuhauchen.

auch ich möchte Ihnen ein wenig auskunft über meinen zustand geben,
auch in der hoffnung, Sie mögen sich zum unverzüglichen aufbruche entschlieszen.
ich schlage hier wohl tausendmal meinen kopf gegen die wände und komme
doch nicht voran, denn mir fehlt eine hand, Ihre hand, eine hand von stärke.

leicht, leichten fuszes und mit groszen schritten durchrenne ich die zimmer,
immer im wettkampf mit den rändern und kaum habe ich zwei stücke verbunden,
verläszt mich der stoff und ich versehe die stücke in stille, verpackt in tüten.

kein sand glättet meine rauhen ränder. meine stirn mit dem bewölkten stich
bleibt sägegezähmt und die wiederholung tanzt wie ein schmetterling;
ich begiesze sie mit fett, um davon verschont zu bleiben.

liebe dame, schon sehe ich die sonne in meiner schwarzen tasche untergehen
und werde, um das hirn zu stärken, mir nun zwei gills zu einem chopin darreichen.
zu grosz ist das argusauge zwischen den anderen farben.

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und die dame schreibt jenem herrn

in: die annäherung zweier epidermen am logischen tränenflusz — Blatt 2
Alles und Nichts …

lieber herr,

ja, wir sollten unsere zeichen senden in der manier des mäanderns, und ja, ich mag den wein, das weinen der reben und das reben lassen.

auch ich träumte von Ihnen, lange bevor Sie mir Ihr bündel übersandten mit den reiseruten, den abreibungen Ihrer hand, die gehauchten und geschlagenen laute, die aufgebundenen schwingungen aus ungefülltem raum, die in meinen tränen verschwimmen zu fremden reiseformen des wassers, gebündelt und gebändelt, gegängelt wie an einem gängelband; mein herr, ariadnes faden leitet immer zu ariadne zurück.

und ich träumte einen traum wie in einem gräsernen behältnis,
als Sie das rot aus meinen haaren greifen wollten und der wind uns auseinanderrisz und ich danach umgeben war von tausenden gewässern, wasser in allen verhältnissen, auf- und ab-, vor- und ver- und zu-behältnissen.
ich schleuderte diesen traum aus wasser, ganz aus wasser, aus.

mein lieber herr, ich bin, ebenso wie Sie, nicht geboren, um freuden zu bringen. ich sitze in einem sessel voll gelber überspannungen und fertige leere skizzen mit bundbeschuhten händen. die wände meiner räume sind schwarz und an den gewänden hängen rote glieder, doch meine ich inzwischen, das schwarz der wände nervt mich.
in einer verrückung des dunkels vertauschte ich die dinge und fand heraus, am ende habe ich immer nur gleiches mit gleichem getauscht.

haben Sie mich eigentlich bemerkt, damals, als ich Ihnen nahe stand, so nahe, dasz ich in Ihrem schatten verglühte und fiel wie in ballen vollkommen durchnäszten papieres?

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Stunden Projekt

Hallo Herr W.,

wie von Ihnen angefordert, habe ich in den mir von Ihnen zur Verfügung gestellten Planungskalender, im Excel Format, auf Grundlage des beiliegenden Ausfüllmusters (Tabelle "Muster" - die für die jeweiligen Tage eines Monats rot markierten Einträge), die Vorabplanung meiner geplanten Stunden für den Zeitraum Mai bis Oktober, nicht exakt aber wie gewünscht taxierend, eingetragen.

Nein, selbstverständlich sah ich davon ab, daraus eine Wissenschaft zu machen. Tatsächlich gelang es mir sogar, die 15 Minuten Vorgabe des von Ihnen genannten Kollegen zu toppen. Bis zum Abschluss der Aktion, obschon nicht ganz im von Ihnen vorgesehenen Maße, wie von mir im Folgenden erläutert, waren von meiner Seite aus nur knapp 10 Minuten erforderlich. Das ist ganz klar absolut zumutbar. Ihre Einschätzung diesbezüglich war vollkommen korrekt.

Bei dem Versuch die Urlaubsstunden zu ermitteln, die laut des vorliegenden Ausfüllmusters in der gleichen Form einzutragen seien wie die Tätigkeitsstunden, wurde ich jedoch stutzig. Mir ist nicht wirklich klar, welche Art Eintragung ich dort genau vornehmen sollte, ohne dass ich nun doch die Absicht entwickelte, eine Wissenschaft daraus machen zu wollen, und vor allem, warum? Zumal die Eintragung dieser Werte keinen Einfluss zu haben scheint, auf jene Werte, der auf Basis der eingetragenen Tätigkeitsstunden in den Mappen automatisch berechneten Einträge, und jene Werte der Tätigkeitsstunden keinen Einfluss auf diese Stunden der Nicht Tätigkeit.

Da ich in meiner Eigenschaft als selbstständig handelnder Freiberufler für ein durch Sie vermitteltes Projekt eines Dritten tätig sein werde, und meine Urlaubspläne naturgemäß nicht Teil eines solchen Projektes sein können, sehe ich mich nicht in der Lage, eine sinnvolle Angabe darüber zu machen, für wie viele Stunden ich nicht im Projekt tätig sein werde, an den Tagen an denen ich nicht im Projekt tätig sein werde.

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brief an eine dame

in: die annäherung zweier epidermen am logischen tränenflusz — Blatt 1
Alles und Nichts …

liebe dame,

wir sollten einander zeichen senden, wintermelander und melissen, kulissentee und hornissengeist, geister zwischen all dem untermelanin. mögen Sie melasse (maleasse)?
der abfall vom wein ist das weinen lassen, nämlich ein fall und ein fortlauf von dingen.
liebe dame, auch ich möchte fortlaufen, auch von Ihnen, ... fortlaufen ... und immer sind sie doch da, diese gebinde, bündel von reiseruten, nach nirgendwohin, gerisse, zerrisse und alles nur papier.

papier, auf dem alles beginnt, begann und geduldig sein ende findet. das fade ende eines anfangs oder der anfang eines faden endes? eine fadenheftung also, der grund einer lockenden verbindung ... so sind wir dem faden verhaftet in unserer anhaltenden verpflichtung, in den verkettungen verschlungener, verschlingender dinge; liane und lasso und schlinge, zeichen neben den fäden gehefteten papiers, lingualfäden auf den weiszheiten der binsen ...

gestern träumte ich, dasz ich mit Ihnen ging.
als ich Ihr haar berührte, verbrannte es mir die finger.
mit einem atemzug wie seide kühlten Sie meine hand.

Sie zerflieszen in einem meer von tränen?
dafür danke ich Ihnen.
weinend zu Ihren füszen
Ihr h.

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brief vom überströmen

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