Die Zeitwaisen

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zunder

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 2
Alles und Nichts …

o zundergrünes wunderwort.

ich sehe die verschiedenheiten meines durchnächtigten körpers, durchnässt auch, auch von isolierflüssigkeit, aber absetzbar, abzählbar an den ringen des schauens der augen, auch DIE augen, ein ringen gegen die müdigkeit und ein öffnen für die schlüssel der verschwiegenen heimlichkeit.
die schlüssel, verboten, himmelsschlüsselchen und der tontaube schmeckbare riechstoffe, lockboten in den gauben.

draußen stolziert ein kopftuch vorbei, auf stiefelspitzen, wie eine frau holle in die wartehalle, dort webend, auf wolken hoffend zum schweben und jch schwelge im weiteren, weben und kleben einer schwebigen textur, ledig des leidens, und leid sein des schreibens, entkleidung - ruptur.

nur der strom ist der grund und der feste boden, warum jch im dunkel noch schreibe und bedecke die seiten mit zeichenteilen, brandschwarze knochen auf leichenteilen, und und und …
wo war jch geblieben? im seidenweiß wie siedenheiß, durchfährt mich bleichend der zug der zeit, ein dauerwulst, ein simsalabami.

ein lochbrandgefäß, ein fraßloch, gebrannt und aus dem lochfraß gefädel des lachens zum maßlosen band, lachbandgefädel und das fahren mit händen und füßen an der wand entlang, dies ein wandgerädel …
und all diese unbesetzten zustände, zustände im schreiben und sprechen und tasten und denken nur:
die aufgabe der tastatur !!!

hirnschlüsselchen zündschlüsselchen stirnschlüsselchen, wo seid ihr nur?
besetzte zustände im glauben.

ein tiefer schnurrender klang.
während jch schiefkörperringe blase geh jch überaus,
erdmäntelig gestaubt,
umher in ungeräumigen a-realen
herumschleichend bereifte über einer grünen lilie,
erdmäntelig gehe jch, auch tongestaubt.

tubenreine tonstaubstube

im licht eines scheinwerfers werden der orchidee die zähne gezogen. ein trauriger
nachtton, eine kleine fanfare.
sind meine erinnerungen ab- oder anwesend
während jch fahre, innerhalb der zeilentransformation, hin und her, präventive reaktion.

restlicher staub aus einer mündung aus knochenhaar.
kein einziges totes pferd und nur der schafhaarboden liegt aufgeklärt

gebahrt.

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tag t bis ∃

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 5
Alles und Nichts …

rake-teer
nake-teer

mein leibastral !
cuticula.
jch löffele nautisch astronenquark, dazu diesen ganzen nanosalat,
onano, nano-partikular, verblätter mich, nicht unbitter, bin ritter in terrinen,
und draußen gleitet bei den bienen
stromleitend geheucheltes des-interesse
vorbei.

bin kosmochronisch chrom-os-kon-aut,
in’s sternengespräch vertieft verlesen,
in verliesen,
schwerklebend verfallen der fluktuation,
der gravitation in grünen wiesen.

flukturiere bee-„lie e8“ dabei.
mein luftschlüsselschloß vibriert, weil: es musiziert
kosmogonautisch. dann tanzt es an mir
vorbei.

o bee-lay lie,
ein nacktes tier,
fällt ein
wie blei.

schiebe schiefe
schriefe schriebe
schreibe scheibe
schei be schreibe
schei be schreie
schrei beschreie:
schreib! oder stirb!
nein! schrei!

schneide schneisen
kreide kreisen
Ü-berschreie
Ü-berschreibe
überschrei
be-mich.

bekreistes kreisen
reistes reisen
eistes eisen
ist es sein?

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intermezzotinto tag ibis o

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 12
Alles und Nichts …
Komödie

schütterdürres glas
und haarrissband.

als jch aber aufsprang von ihm,
war jch doch wie ein reh
und alles war wald ringsumher.

staureh und sinistiere :
insis, kosinustiere, intrinsisch.
blosse anwüchse nur
in zweierlei sinne,
dieselben benennungen im -
für - den abgesonderten raum.

eine art gleichlaut,
abgeleitet vom ersten,
zweiglaut.
zeig-bedeutung.

es springt der fluss mir vor die füße,
so ist meine wasserwohnung nicht weit ...

jch zelebriere das schreiben wie dem auge ein fest,
halbtägliches papiere, geschmiere, nicht alltäglich,
halte mich an einem tierhaar, ein nest, festlich,
und friere vor den perlenden tieren.
hühnchen, fogelverwitterung oder
-fervütterung, da schütterts mich gar.

zwischen
rauchrosen und
sonnenmehltau -

lieg jch brach.
den insektizismus klassifiziert,
die lang akzentuierte mehligkeit,
die anhaltende schwadron der bienen
und höre, wie ein reporter sagt:

aussteigen unter'm strich links unten,
da, wo sich das strychnin befindet,
und stichlinge für piloten auf kerosinigen
linien.

sehe im fernrohr das gespaltene gesicht,
meine hausung kann also nicht weit sein.

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intermezzo

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 8
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

ratio oder matio,
aus der jacke -
zwangsbefreit

retro oder metro – nom---en---meter
ratio oder matio
oder motio
oder mu–ni-ti-on

vergeudungs- oder vergoldungs-zeit?

flankende pferde an den grenzen der stöchiometrie, grenz-ende auch,
wertig gleich gesetzt, aufgesetzt, gleichwertig auch, gleich! gleich!
wozu lange warten, wo zu lange warten?

meine ängste schlagen schneisen, ich habe mich auf’s pferd gesetzt,
will verreisen, bin erfrierer und geübt, aber nicht sicher, sicher nie !
stromgefleckte matrix des denkens, hinderlich wie gitterraum,
tortur aller tage-zeiten, fliege hindurch beim geistigen weichen –
entweichen dem raum-gerüst, traumgerüst: l.eichen. gleichen.

geraden, stromförmig auseinandergesetzt, auseinanderge-blaut.
bläutchen auch, in der bläue des himmels liniergeübt, linierliches gehabe
und gut laminierlich, reis-stöcker am … gerüst, gestöber in den gefäßen,
gestöbe auch, aufgestöbe, schnee, haut.

verträumtes auseinandergehen – direktverkauf – hefe helfe hilfe –
gehab dich wohl am gedankengerüst, und ! bitte nicht schwanken !
oder wanken; wankende pferde die schwankend werden, werden: erschießt.

ein verträumtes gehen, sehen, ein vernommen, durch geschwommen,
da wo ich flieg, gelabtes land, honigweide pur, mir hungert das
blau aus den augen heraus nach liebe sie nur, ach bitte !
ich bitte sie. blau blaut, reihte X an X, stacheldrahtzaun,
vorsicht ! bieneneinzugsgebiet.

alle bienen werden eingezogen, bienenbehälter also, gibt nichts,
gibt nichts heraus, kein weXel-geld … kein direktverkauf, ach,
noch eine haltestelle, überschwelle, schwälle auch,
mir fallen fallen aus dem kopf heraus – schwallen.
empfindungsschwer.

augentränen felderweit, stellwerktage, auch bebleit;
ich möchte eine umleitung indem ich mich entregelt hab,
regelwerk im stellwerkkreis.


licht ohne schleier wo
wasser küsst himmel
himmlische küsse und
drehung in drei dimensionen.
räume - maximal symmetrisch.

endliche transformationen

verwandte linien
harmonische eichung erregung
grüne wasserstelle ! grün
i-synchronisiertes bezugssystem
abwälzen von ab- und auf-leitungen
um

lie, wo bist du?
verschleppen und verketten ...

lie !!!!!
lie ! wo bist du !
versteckt in permutation ...

seltsame versteiftheit im staunen,
dis oder tanz ?
tanz dis.
dis.
und
grün-eckig blüh'n.

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tag 1 bis x

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 1
Alles und Nichts …

überschriebenes beschreiben
treiben trifft auf schwingkreisreisen

solange ich schreibe bleibe ich, auch bleib ich zurück,
wenn ich weiterschreibe noch weiter zurück, bis ich übrig
bleibe, hin und zurück, als rest vom stück und hingeschrieben,
hin und weg, nein hin und zurück, der weg ist ein fest,
wenn ich mich verschreibe, vielleicht auch beschrieben zurechtgerückt,
und so etwas bleibe, mehr dunkel im licht und verbleibe am ort, dort wo es sich trifft,
und verirre mich, verirre mich auf meiner reise auf eine weise die anders ist.
verwirre mich.

wirre im t-raum-areal also zeit-raum-areal, wo das hirn sich verbiegt
weil es andersrum liegt, weil ich wirre im schreiben vom schreiben nur bleibe,
und irre mich, weil ich richtig falsch dabei liege,
und mich nicht verbiege weil ich immer noch liege und lüge im liegen und lüge nicht,
wenn ich schreib, daß ich im liegen lüge und dies gelogenes schreiben ist weil
das gelogene nichtschreiben ist und ich dem nichtschreiben nicht unterliege und
alles geschriebene ungelogen ist. aber alles geschriebene ist schweinerei?
so liege ich.

über dem schreiben.

überliege und lege mich fliehend und fließend in die bebenden hände beim schreiben
zu zirkelnden kreisen, und jetzt? läßt kreisen mich: über-treiben? zu ihm, zu einem
geraderen, zu einem geredeten hin? hingeredet bleib jch ihm, hingetrieben treib ich sinn,
wieso weshalb wie wer jch bin und ob jch nicht doch, eingeredet bin.
mir schwindelt schon beim schreiben und würde doch so gern noch bleiben, bei ihm,
dem sinn. doch lass mich treiben. springe vor und springe zurück. schwinge vor, schwinge zurück, verzeitige mich, be-seitige mich: bedecke mich mit seiten.

be-decke mich also mit seiten.

mit seidigen deckern, deckenden blättern, seiten-weise, seiden-weiße, seitenweisige seiden. so lieg jch im seidenweißen blätterversteck, bedachtes bedacht, bedecktes bedeckt.
so liege jch bedeckt bedeckt, bedeckt von allen seiten, in seiten und seite und spanne nur und spanne nur die zeiten. ziehe die geraden leinen auf, linien auf leinernen seiten. oh, aufgespannte zeiten, wie leinen auf seidigen weiten und töne drauf und stöhne laut:
oh sieh, nein hör! auf den weiden, die bereiten ! schreib auch schrei-bereiten !
kühe, zwischen hoch gespannten leinen. da liegt große spannung drauf. und die leinen leiten.

so liege jch und bin verlegen durch mein schreiben nicht verloren, nicht verlogen,
doch ungelogen ungelegen spring jch durch die zeiten, mit seitenschwung in den zeitensprung und hänge in den zeilen, will sie teilen zu geteilten weichen weilchen … bedecke die seiten mit zeichenteilchen und wollte doch der müden hand ein ständchen bringen, ein stündchen nur und seh meine hand:

zu einer tasse greifen.

so greifen wir beide, eine stille tasse aus müdigkeit, ein stilles tasten der hastenden hand über die tastatur, auch über DER; auch tastende hand übersetzen, über-tasten, über sätzen, übersetzen der hand. doch was sollte jch aus einer müden tasse anderes trinken als müdigkeit? und daneben: die rosenkerne.
jch sage: g.art.elier.
hier besteht eine möglichkeit zum wenden, zum wendekreis, zum reden hin, zum geraden sinn, doch jch wende nicht, jch ende nicht, jch drehe zu geraden die enden.
schienbeine der zeit, laufen an den wänden entlang, über die decken zur anderen wand,
stiefbeiniges schiefmütterchen, du holst mich nicht ein und du findest mich nicht
in meinen gewändeten verstecken. denn jch habe bewändet begonnen zu sprechen.
in meinem unberandet raum,

abruptes zu wenden dem sprechen.

auch DAS sprechen, in wieviel zügen, zügellosigkeit, leere jch das porzellanige kleid? auch launiges kleid, jch will es glauben, auch schlüssellos, oh, bestirbtes stürzen in meiner glückseligkeit, in meiner rastlosen zügellustigkeit, über bügellistiges brett besteigt der sandbote mit eingeköcheltem handpapier notenbereit das bereift beginsterte fensterbett. jch aber, sprachanästhesist voller linkszeitiger erfüllungen bemerke in lautender konzision: der angeborene mund ! geburtsort, geburtswort, klanggerät und stimminstrument, oh, aris, goldmund voller narzissen, für ihn heb jch den mund aus dem lavendelversteck, heraus aus dem kissen und stopfe die kerne der rosen hinein, in mund und kissen,

rosenkerne im kissen.

daran geheftete hoffnung auf ein wunderwort und das porzellanige kleid am warteort, und töne aus dem mund heraus, lausche den tönen nach und hebe sie auf zum aufheben in gestiegener hoffnungshaltung, heftungshoffnung in lavendelfetzen, in der ferne, wo sterne leuchten als trostlaterne und raufen singen es geht mir gut, in weilen, in weiden, wieder auf zuhauf, gehoppel, getreiden und ferneres schreiben, ein sicherndes gut, einsichernde glut. mir löscht das gewässerte aus den augen die aufgehobene frühlingswut, wunderglut, es geht mir gut, das will jch glauben. vergossen isoliert sich das mundsekret zur flut, zur isolierflüssigkeit neben den nostalgischen geräuschen, geräuschen eines nostalgisch geschriebenen am warteort,

herbeibittend, salbeibittend das wundergrüne zunderwort.

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tag x bis t

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 3
Alles und Nichts …

aufgebahrt der schöne beischlaf
oder was mir am morgen so entfällt

wenn jch heut könig wär, aber das war jch schon,
erklärte jch, wie jch auf die astrona(u)tion kam:

natron astron
nastron nautron
astro-nautron
astronaution

naution find jch viel besser als nation
denn was soll schon natisch sein, wenn es nautisch gibt !

fan-autisch ! natastisch.

auch jch würde gern ein essay an ein schwein schreiben.
wenn jch dabei nicht nur an essen denken würde.
dann; könnte es vielleicht gelingen.

sputnik sputnik sput-nu-ik
sputnik sputnik sput-nu-iet

und es funken die jetter vor freude:

wir sind hier !
fluktuid sind wir und
immer bereit. fluktuied breit oder gut flukturiert?

eine frage für die geistliche präsentationstasche,
verbrennungsmaterial. stopf.
karamelze aus dem hochofenback, nein hochbackofen.
es schmelzen die götter und
frau holle wirft den ersten stein-
blick
dicht
zurück.

also zurück.

machandelsaft melzender götter
mach mandelschaft oder auch anweisung zum einvernehmen.
plätze plötze,
dem pferdle zuckerblasen und gegenseitiges einnehmen -
anweisen.

auch würde jch das theater der ganzkörpervibration erfinden.
und statt twittern würd jch zwittern.
zwischen all den zwirnis: einmal zwitten bitte, abfahrt nach waiden,
glückliche abfahrt, hin und nicht mehr
zurück.

vokalprogramm
warum sollte einer einen pokal gewinnen, wenn es doch vokale gibt?
auerdem gibt es noch andere donnermöglichkeiten.
ee ay

es donnern die jetter:
vorbei!

osmo.
se
see
chè misch, gè misch, kè misch
ko-misch.

kos.te.
mete.

bee-lay (läij)
bee-lay. (laii)

lay-nautisch. ein: schlag.
schlag ein.

bee-lay-fail(e)d
field

ein vollprogramm aus eiministern
vollei oder völle(r)ei?
trottel.

ruhe in ordnung.
denn wo kann frieden sein?
spuckmucktisch.
eine nachricht an die pig-mentinnen:
es ist
vorbei.

oben aber, volleitrunken, dudeln die jetter:
oh, freude, freude schöner goetterfunken,
wir sinken (dahin), schwer wie blei.

und streichen nautisch ein E um uns mit tau zu belegen;
be-lay.

kosten uns meten. was?
wir eros.erber; wire-less us,
wir-us.
wirr, stuss.

an- oder auftrieb?
baut krippen für die schweine …
kraut rippen für die beine – leine, leibe, reibe,
kaut !!!!

und eine ladung nein
einladen,
dann ist es schneller:
vorbei.

oh sehis
komkos-gebilde kon.
wenn es zenito heißt spielt morphino zentrino or-chess-trion.
arche also und astral-atom.
mich wälzen die götter.
noah, der ur-a(h)n-archist.

mac(h) dolder,
davon wird man nicht astron oder astronaut.
es gibt kein nachentkommen – gut nacht.

drüber schwirrt süss eine o-bertonbiene und säuselt abrissbereit:
bee-lay,
bee-lie,
und
marius sophus lie.

das klingt wie:
der wind.
der wind,
und
das himmlische kind.

und schon ist es wieder:
vorbei.

aber noch einmal zurück.
zum kosmischen kind
das fährt durch häusergerippe,
fliegt vom dach
bis in den keller ein,

vom fußpunkt seiner transformation zum
fluchtpunkt, kommt auf fluch- oder such-punkt,
auf lie-gruppen
drauf
und jch komme auf:
lotus-tang-ente.

eros blieb im ar.sche stecken.

mon-arche: bee-lay !
sei leise oder bleifeld.
auch aus sternen fällt das ein.

hätte noah archisch gesagt,
er möge lieber archaisch anarchisch sein?

jch aber hab bienenleises bein.
strom- und himmelsbrau -
ohmisch komisch.
im kosmischen kreisel-lauf
sag jch:
bin anarchus astronaut -
un-platonisch

und pfeife an meinem schwein:
vorbei.

vor dem hintergrund einer strahlung, plasmatisch konditioniert,
bilden sich flusen-texturen aus verstaubten spuren.
symmetriebrüche , gebrochene aug(ur)en
gebrochene sterne , versteinerte u(h)ren,
pig.sel.
jagd.
schwein.

jch aber webe,
ein radikales muster
ein.

monoidal-ideal,
auch ortho oder onan-gonal.
hauptsache, es dreht,
hauptsache, es bebt

immer um die drehgruppen herum und
hinein.

entlang der lotustangente und im liegen
erfinde jch den lie-gruppenkosmos, auch für fliegen
und vielfliegerei, auch gruppen-kosmotisch,
auch fliegen.

zurück gelegt gewogen
gelegen geloben
gelogen gewoben
gelogt -
ein und aus.
die jetter da oben feiern in saus und braus.

jch aber liege und lese:
am anfang war ein brummen.
sage: ein bienenbein am brunnen -
fällt mir ein,
fällt hinein,
ein brummen fällt -
vorbei.

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eisern weiter

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 6
Alles und Nichts …

es ist sein.
eiserne zeit - vorreden zur überschreitung

durch-schrei-tung des durchdessen
hier könnt jch schreiben: lurchessen.
frosch-schornsteine?
bio-türme!
reste von kokerei. brikette und koketterie.

o, duchesse, im kirschbaum flattert mein abendkleid.

jch sage: kräuselnacht im schafhaarboden
und sehe hoch zu denen da droben.

und wie unterdessen draußen alle froschschenkel türmen,
sich türmen auf türmen auch:
f-a-r-n-f-a-r-b-e-n.

mein schlafhaar mit grünem schimmer
schlägt auf dem boden auf
neben arachnes weben und einer
versotteten nachricht:

otter-dei ! nicht agnus,
argus sei ! licht.

dazu ein assonanz-grün.
nicht diffus, aber sonderbar und
lichtig strömend bei positiver LO-
ch-entspannung rings der klangmodulation,
entlang der ringmodulation, ach, wozu kam jch, durcheinander?

per-dot.tet
einladung zum gespräch in vitrinen oder bruch-präsentation -
jch bin wie jch mich fühle, verrottet.

eiserne zeit.
jch liege mich leer und
vorbei.

an den händen der saft roter beeren, nächtliche reste süßer gäste und der met trocknet am honigbein, jch laß ihn kleben.
pfahlwurzelsalat. eine bestimmte menge an füllstoff ist unabdingbar, muss sein. füllstoffe, auch klebstoffe, lebstoffe und trinkstoffe, sinkstoffe
natürlich, weltwet. wetter. weit.

und oben dudeln die jetter im dusel roter reben
vom ewigen leben.
be-lie.

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tag t bis v

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 7
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

verkleisterte zeit – nebelfluse - verglääste

geäste. milchmotterboden.
gehäcksel geerdet. mutterboden.
im schleimhaarverkehr.

bruchstücken bestirnter tage blieben kleben
und jch weckte sie in flaschen ein, verschlossen und auch ernstgemeint.
hochgestimmt bestimmungsvoll war jch nachseherin der gegenwärtigkeit.
jetzt ist das tempo null, in allen flaschen.

auch sind es jetzt nur sekundenzellen, sekundenhotel und wie im stromstundenrondell hallen die rufe nach:.
mach schneller! mach schnell!

rufmütterchen, ziehmütterchen, du findest mich nicht und du holst mich nicht ein.

denn jch fliege im liegen, überliege gruppenkosmotisch und
mein blick bleibt nicht hängen, beim überfliegen.
welche form sollte die richtige sein?

demi semi halbmembran
die semipermeable handmembran, ein drama !
wie ein zauberspruch:
an der wand, die uhrpumpe, stellt sich nicht ein.

jch lasse meinen handschuh fallen und fächel algebra lie,
einen ge-h-eim-c-ode ums gebein. auch lu-ftig soll er
sein und runtergehen wie lein-öl-lein oder leim-öl-leim?
das ist: ge-h-eim.
CO
t
CO
LU
O
dann flüster jch mir leise zu:
mein fünftes v-o-r-h-a-n-d-e-n-s-e-i-n.

o ihr ! augen ! ocellen !
mein ocellus hinkt, mein ocell-auge blinkt,
blinkt ochsenaugen entgegen
und dann geschwind an ihnen
vorbei.

schellen schnellen,
gleiten mir durch die hand, am strumpfband entlang
und läuten den fruchtfeigenkörper ein.

dann, ein subversives verb-äugen.

kleben, klebte, klebe. einwurfflaschen.
verflanschungen kieselweißer schotter
im schlotter-lotter-bett, der zug fährt ein ….
mich schüttelt’s zwischen den wänden

stell meinen kopf in die vitrine.
jch bin ritter in terrinen.
alle dinge über - stürzen,

schlag doch endlich einer die scheiben ein !!!!
komm doch, komm doch! e-n-d-l-i-c-h
her-ein!

und über mir die otter
singen otters mutter aria,
agnus maledei.
flutfutter sei.

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kuck- oder gesichtssichtung in verklumpungen und schlackeluft

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 10
Alles und Nichts …

nach sichtung aller verschlotterungen
in nachtschicht und schichtung
werden eng bestirnte halbgar- und
andere töne gut in flutdichten taschen verstaut,
bestaubt gebeugt und fest vertäut, unbestäubt.
alle anderen, gut gefüllten, gehen in luftreisen
ein und steigen auf. luftgallonen.

zu denen da droben.
die uns unsichtbar funken:
die luft riecht nach schlacke von euch da unten.

dann ein kuckucksrufen an morgendlicher wand.
kuckucksschreien. klebt kuckucksspucke am bienenbein?
brutlos lustlos flutlos lausch jch in mich hinein und sage laut:
„jch liebe ihn, un-platonisch.“
und: an-pluto-nisch sind wir verwandt.

zwischen den blättern, zwischen zetteln und scheinen,
komm jch ins wirrwarr von flunkernden, meinen
sporadischen erinnerungen, flunkerungen, hin-be-rungen:

DER MUNDTOD DER BEUTE IM SPRACHFORMALIN.

doch bevor jch mich entschließe, dem allen zu entfliehen,
will jch noch schreiben, mich selbst zuzuschreinen;
bahnen fahren an den wänden entlang, mein hände sind bang;
ohne schuh geh jch auf reisen.

und über mir die jetter
beugen unverdrossen verben
an eros.erben
vorbei.

o, jch bin so verdrosselt.
ooo bee, libei.

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brummenfeld

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 4
Alles und Nichts …

bauchschmerz o. herzrauchen
r-au-ch-schmerz o. herz-b-au-ch-en
bauchherz o. schmerzrauschen.

wer tauscht den schmerz, wenn der tausch ihn schmerzt?

t.auch ein
und aus.

o beelay.

prima! ein raum mit 57 dimensionen und jch krauche auf der chromatischen tonleiter in den kosmos hinauf. ja! rufe jch von dort unten-oben: „jch bin ein kosmochromat, auch chromkosmokrauch.“ und: „du bist die sonne, jch bin die haut.“ dann pfeift nach mir ein himmlisches kind, jch lass mich fallen und schweife geschwind gestreift an einem schein -
vorbei.

o lie bye.
als komplexbildner der komplexen bilder bild jch mir ein, munter oder wach zu sein. und oben scheppern die jetter und zertöppern eros zu tausend scherben.
wir eros.erben.

jch sollte silben stilben oder:
still kunst-untersetzer sein.

silben stilben
stilbein stilbern
silbern silben

silbern leuchten die silbern keuchten. einmal raus und einmal rein. na faunastisch! während jch bü-ro-tiere schlaf jch halb drei dabei.

doch sind noch nicht genug löcher gewebt.
und während jch dem fluchtfall nachsinniere, sucht das himmlische kind noch immer den punkt im gehäuse, darin frau holle sitzt webend, doch aus diesem, lebensgehäuse, kommt keiner raus, nicht lebend.

jch aber astronaute hin und her, schwer die flaute, jch flehe, dasz leicht wind wehe hinüber mich mehr zu dir in die ferne und gehe und sehe sternenschwer wie teerasphalt auf-hallt und halt kennt kein halten mehr dasz jch asphaltiere sehr zum asphaltteer … mich brennt’s tierleibleer, mich brennt’s, mir rennt’s vor’m abseits her … und bebe: bienenkehr, körperschwer -
punkt . grund: verkehr.t.

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infusionsgebläse oder intubation am fußpunkt

pink ping

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 11
Alles und Nichts …

inzwischen hab jch mich erhoben, den körper tiefenbreit verschoben. wieviele jahre schrieb jch im liegen? lebenslang? es fährt die wand an der hand entlang.
handkantenbang.

hastiges rauchen ermöglicht mir, mehr zeiten zu tauschen.

jch stäube die aschen der verbrennungen vierten grades in flaschen. einwurfflaschen. voller lust ohne luft. mir fällt mein neuestes spielzeug ein, zu händen und:
es spielerisch in die hand zu nehmen, auch an die hand zu nehmen, das maß zu nehmen, das band zu nehmen.

und jch sehne ihm nach und sehe nach ihr.

der bewegung des bandes, einband auch einwand,
wie es seinen ort wechselt, mir dabei das wort wechselt,
wie es fällt, gehäxel – wortgehäxel wart-gemetzel
„auch mein freund hat verfolgungswahn“
entfällt mir sehr schnell.

im sturz der taschen meines abendkleid’s
findet sich noch eine alte fotografie.
duchesse beim barspiel auf rimini unter
schattenrondellen.

halbschattenmorellen.
jch mische mazerate, es schmeckt so besser,
dazwischen ein wasser zu den rosenkernen,
crack. und ein blick hinauf zu den sternen,
in dieser nacht stand jch unter mir.

sphärische objekte gesichtet, gedichtet, dreimal o !
objektive objekte orbitalstationär, nein, das klingt und
klongt nicht, nicht ordinär, nicht ordinate, meint wohl
den patientenverkehr, okee, jch warte und brate nebenher
und verrate den geheimcode lu’s an lie oder lie’s an lu,
dazu einen brief, geschrieben im rosamtenen schuh.

in den hallen draußen probieren probanden gesammelte wartestellungen aus, auch: positionen oder haltung, erhaltung, auch: erwartungshaltung und verhaltung der inneren exposition, retention in halber zeit zum hinlänglichen passieren der station. hirnlänglich.
jch wünsche im vorbeigleiten: schönen halbzeit-aufenthalt.

wechseln der stellung und warten auf den transfer.
transferverkehr, auch zur entladestation, ent- oder endstation, ent- oder endlang, dabei umgehen der enthaltestelle denn noch will man aufwarten, aufwarten in gestiegener hoffnungshaltung, aufgestiegen aus geschlossener formation. ausgestiegen.

klappen verkippen kippen verklappen. klicken klacken.
verklickern: klick klack und: es nicht raffen aber gaffen.
der zug fährt ab.

es klackert unmenschlich das hallen von schnallen.
blindes schuhgebinde, verworrene wirren, purrendes flirren, im flirrlicht schließ jch die augen zu; verwundert.
auch verwundet, auch: verwunden verbunden.
auch schutzgebinde, mull, müll, schmutzgebinde.

jch schreie: au-gen-gewaidle! gold-gen! laßt gold wachsen, aus den haaren rinnen! mein goldgebinde mit
grünlichem schimmer, es klirrt auf den boden,
faktoriell, drei tauben dazu und einen geschliffenen bogen, skalpell. und draußen wird es schon wieder hell.
blut ist im schuh.

:)

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flut- oder fut.

leck elektronenfutter und reduziere dich redlich.

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 9
Alles und Nichts …
Komödie

detektiere die aufschläge meiner hand auf die decken;
entgegengesetzt proportional den aussetzern meiner hirnströme,
zwirn auch, zwirnströme, fäden, fäden am laufenden band
im deckblätterland, entgegengerichtet hingegen lebensland,
erschreckenslang.

o delay line
my bee leg fine

eingerichteter sichtzwang, bitte kein bestürztes zurückbleiben !
zwängelos, engelos lass jch mich treiben ...
die krümmung des raumes zu vergleichen,
mit einer banane bogengang, so entsteht eine
universalbanane für cosima, ariadne und helena und
cosinus alpha, das männchen, irrt noch umher im wandelgang,
paralysiert von evas gesang, zwecklos, dem zu entgleiten.

ariadnes raumschiff traumfisch ist eine kosmische banane mit
freundlichem empfang am ersteckungsbecken, beckenstrecken
und beugen vor der spanischen wand; dann
einfliegen und: aus allen wolken fällt: don juan

und bückt sich nach dem handschuh,
von semipermeabler halbmembran.

torturhebewerk flischfisch,
ein hebelgang.
seichte leichte traumtönung -
raumdröhung, ein sekundengang.
gerade strecken und bitte:
das gesicht nicht vergessen !

o bee leg mine
my delay line
hier geht es nur um
strom zu lecken.

KommTier! | Auf | | |

lieb ellenfeld

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 14
Alles und Nichts …
Absurdes Theaterstück

fortlaufende hörung, flüchtiges bienenbetreten,
anfallen im saal; er hört nicht.

der wald fällt zusammen zwischen den bäumen
zum weg. jch verdurste, verhungere an meinem
orts-sinn, oder war es doch der ur-sinn?
unsinnsort. rot der theorie. so heb jch mir
etwas zum knabbern auf. der kern, der bleibt.
die schale ... fliegt.

einbeiniger mann treibt den strom entlang.
daneben ein treideln und gebläse.
meine augen hängen fest im fernverkehr.
die gedanken still im warmkörperhaus,
an geäse, geäst und knochen-gefräse.

die zeit vergeht schneller, je schneller du fährst.

so ruf jch zu; dem stromtreibenden mann,
und bin am halben kochen. ein ganzes dorf voll
flüssigem gold liegt über alten knochen. au und -au.
linksgestreift liegt eine frau, biologisch abgebaut.

und : auf daß ich mich nicht zu weit erhöbe!
erbo(o)t er sich, mir beim halten behilflich zu sein,
einzuhalten, inne zu halten, halt aus, halt ein,
sei sein. niemals. denn wartend im lieb-ellenfeld
zerzaust und verzweifelt mein liebster fällt ...

so präg jch mir ein:

ich möchte das glitzern des sees
und den glimmer des sand's
dir zu füßen legen, ach !!!!
den ganzen strand, ja ! den ganzen strand !

dann zittere ich dem haus entgegen,
mit eingezogenem bienenbein.

KommTier! | Auf | | |

als suchte ich nur nach gehgelegenheiten

gleitkommaschreiben

in: sich ent-schrei-bendes — Sektion 13
Alles und Nichts …
Komödie

morgendliche versorgung: ein kuckucksrufen von der wand.
eieruhr und kuckuckseier suchen, im gemüll. mir entleiert
sich röhrender hirschgesang und ich übergebe mich still -
über den stufen. das wort grün konnotiere ich mit: dung,
auch: grunge. geheimes cobain-gebinde, bunt. buntkerne,
atomastral, kompost, kost und komposition.
ich vergehe im postmortalen tempo-syndrom.

skalpell also und gefräse, auch gefresse, das frißt sich ein,
auch ins hirn, frißt sich auch durch, knochen, mark und bein,
gefräse, computergesteuert, im gedächtnis bleiben als roter
faden, zwirn im hirn oder die bedeutung des faden, am klotz
entlang, am bein entlang, der klotz am bein und ellenlang
ist das fade. klotzen, hacken und das kotzen der schafe
vor der entdarmung, saiten für die musik der warmen umarmung
bei einem feinen garnelenessen, garn-elen auch, entdarmt.

hier wollte mir einer das vernüftige sprechen beibringen,
artige art-i-kulation, nicht immer so flationär und nanopartikular ...
"willst du meine art-hrose sein?“ schrei ich ihm wild entgegen
und turne akrobatisch, auch adiabatisch, auf einem faden davon.
auf meiner entwanderungsstation, entwandung auch,
sage ich laut: "sprachration“ und notiere mich matt.

dann ein schachspiel in achteln und ich verbrenn mir
die füße am muffelton. wieder notiere ich: matt.
den verlust eines halben fußes benote ich mit drei
pausenzeichen innerhalb, irr-ner-halb, meiner affinität
zum reißen, auch reisen, auch ausreis(z)en.

par-affinität also. jch zähle klebrig faitiche,
stiche an meinem bienenbein überm fußgewinde.
sie sind noch warm. dazwischen die fäden aus schafsnatur- und
anderem darm und unter der haut: metalle verbaut.
aber so hab jch ein: stromleitendes bein.

aus dem verband, der verbündung, schreit einer tief im schlaf:
entmündung! laut ruf ich zurück: "unlautere, unreine empfindung!"
dann setzt mir die bekannte sprachversteifung ein.
sprachlos glotz ich zu den tauben in den gauben und dem schließer
der mir ein schild mit folgender aufschrift umhängt:
"ich habe alles nur verdrängt."

dann klingelt der wecker. fliegenalarm im himmlischen gelege.
umgebung der umarmung, körperwarme schwarm-schwadron im wächsernen
gehege für bitt're sekunden. wieder entwarnung. ich aber sehe: bin
falsch verbunden. der schließer streut mehl - mit handgelee über's gelege.

geschmacklos. alle hier - nis - schlafen schon. wieder. dabei nicht
ein einziger schlafton. so kreisel ich durch die wiederkommfron und
bin am nachsuchen aus dem geh-äuse. hier reiß ich mir kein bein mehr
aus, fliege auf und davon und falle durch den wirbelstrom nach draußen,
an den jettern vorbei.

o, sie sinken schon. this fallen b.lei pingt plum bum bum plum bum bum
exponent E, basis B = 2 und ein doppelt magisches kern-syndrom: blei-
zuckerbein. so, I'm something in the way alone. überflieg ich eine
pilzkolchose und mir kommt ein: mein wohngehäuse kann weit nicht mehr sein.

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