Die Zeitwaisen

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wie läuft das g.schlecht? - o

in: Kontraktionen über g.
wie läuft das geschlecht?
Absurdes
Groteske

entleert nicht schlecht,
wer weiß wohin? mit dem blick
in die landschaft, da ausgesetzt.
ein wenig geweidet, ein wenig
geweitet, läuft es mittig der zeit,
die auch nur schreitet, auch
überschreitet, auch übersetzt, so
ist es körperbezogen durchgewetzt.

durchgewetzt im landschaftsgewebe.

horizontlos in der orientierung an
der leerstellen grenzenlosem konzept –
o großes gehege, zusammengesteckt.

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wie läuft das g.schlecht? - harrend

in: Kontraktionen über g.
wie läuft das geschlecht?
Absurdes
Groteske

unverhohlen im kreuz wie genagelt, eigen-
ständiges suchen im blick, geht so wie üblich,
unten betrüblich, aushalten und -harren, steif
im genick.

zum glück wohnt niemand in der nähe.

abgelagert der lebensvorrat,
geplatzte nähte, verpfuschter fick,
gespannt lehnt es sich erneut zurück,
schauend nach denen, die vorüberrollen
und sich vor dem geschlechtlichen trollen.

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wie läuft das g.schlecht? - sternaustern

in: Kontraktionen über g.
wie läuft das geschlecht?
Absurdes
Groteske

austerngetrocknet im warmhaltewagen
forsch in unanständiger leiblichkeit
eiert es durch die samenanlagen

in fräudiger erwartung auf löchrigen wegen
gefolgt vom weiberkranken hund im kleid
einem neuen stück entgegen

mit dem alten titel: "schwanz im glück" -
akzentuiert und aufgestützt, dass der
schwanz nicht hinunterknickt.

so läuft es in schöner läufigkeit
nach einer festen route
und wandelbarer vielhäusigkeit.

der hund im geschlechtslosen unterrock
denkt ziegenwichs am geißenbock!
durch neue bestückung gelingt die beglückung.




nach einem lichtungsblickwechsel der berichtung
ja, so läuft es wohl sowohl und auch,
verschwindet es hinter der lustvollen dichtung.

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i-lluminationsphilosophie

ohne enthaltestelle

wir blicken auf
die eigenbewegung
der dinge, hier:
stühle ohne bezug
zur lebensgeschichte eines
wissenschaftlichen körpers,
welcher im andauernden denken
über philosophische artefakte wie z.b.
Erkenntnis, Existenz, licht, umweltkunst,
aktion und bewegung im freien gefangen ist.
spiele.
ein rosa rausch oder die kinetik der poppenden stühle.
in einem ausbalancierten zusammenspiel werden
erholsame wechsel bewußt ermöglicht, standbein
und spielbein, spielbein und standbein um
während des poppens ohne sitzposition
fest und unverkrampft standhaft zu sein.
statik und bein.
fazit: gestelle mit zeitlosen linien in bewegung
harmonieren perfekt miteinander und sind ein blickfang
in jeder alteingesessenen umgebung.

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